Schriebers Stromkasten, Teil 113

Volvo C30 Mitsubisi i-MiEV

Schriebers Stromkasten, Teil 113

— 21.01.2011

Umstrittenes Rekordauto verbrannt

Der argwöhnisch beäugte Audi A2 mit Elektroantrieb ist bei einem Brand zerstört worden. Außerdem: Der ADAC crasht den Mitsubishi i-MiEV, Rolls-Royce plant ein Elektroauto. Neues aus der Welt der E-Mobilität.

• Der mit 275.000 Euro vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Audi A2 mit Elektroantrieb der Firma DBM Energy ist bei einem Brand zerstört worden. Firmenchef Mirko Hannemann habe dies bestätigt, so das Internetmagazin cleanthinking.de. Der Akku war nach Angabe von DBM allerdings nicht der Auslöser für das Feuer. Zum Zeitpunkt des Brandes sei das E-Auto mit einer zu zehn Prozent geladenen, nicht brennbaren Behelfsbatterie ausgestattet gewesen. Ob das stimmt, konnte nicht überprüft werden. Die Polizei ermittelt, will sich aber zu dem laufenden Verfahren nicht äußern. Bereits in den vergangenen Monaten war Kritik an DBM laut geworden, weil die Firma sich weigerte, eine 600 km lange Rekordfahrt überprüfen zu lassen. DBM kündigte an, ein neues Trägerfahrzeug für die Kolibri-Akkus sei in Arbeit. Die fürs Frühjahr geplanten Tests sollen trotz des Brandes durchgeführt werden.

Überblick: E-Autos auf autobild.de

• Normalerweise stehen auf Automessen glänzende Neuwagen. Volvo hat zur Detroit Motor Show einen Haufen Schrott mitgebracht: einen mit 64 km/h vor die Wand gefahrenen C30 Electric. Den Crash hat der Prototyp problemlos bestanden: Die Fahrgastzelle hielt, die Akkus blieben unbeschädigt. • Das erste Großserien-Elektroauto, den Mitsubishi i-MiEV, hat der ADAC gecrasht. Ergebnis: nur ein durchschnittliches Sicherheitsniveau. Allerdings haben alle Schutzvorkehrungen funktioniert, die Akkuzellen blieben heil. • Rolls-Royce plant offenbar ein Elektroauto. Thorsten Müller-Ötvös, Chef der Nobelmarke, jedenfalls nannte einen E-Phantom jetzt in einem Interview "eine gute Idee". Premiere könnte die Luxuslimousine als VIP-Shuttle bei den Olympischen Spielen 2012 in London feiern – Rolls-Royce-Mutter BMW ist dort Mobilitätspartner. • Die Börse bewertet die Zukunft von Tesla trotz der aktuellen Probleme (niedrige Stückzahlen, rote Zahlen, kleine Zielgruppe) positiv. Der Kurs der Aktie hat sich seit dem Börsengang im Juni verdoppelt. Unterdessen hat Tesla den 1500. Elektro-Roadster ausgeliefert.

Autor: Hauke Schrieber

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