Schriebers Stromkasten, Teil 124

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Schriebers Stromkasten, Teil 124

— 18.04.2011

Opels E-Pläne von Meriva bis Brennstoffzelle

Opel hat seine Elektrostrategie für die kommenden Jahre vorgestellt: Im November 2011 starten der Ampera als Plug-in-Hybrid, 2014 ein Kleinwagen mit reinem Elektroantrieb und 2015 E-Autos mit Brennstoffzelle.

• Zum ersten Mal konnte mein Kollege Stefan Voswinkel einen auf E-Antrieb umgebauten Opel Meriva fahren. Sein Urteil: "Obwohl es bei dem Projekt vor allem um Ladestrategie und Infrastruktur geht, sind die Elektro-Meriva mehr als nur Akkus auf Rädern. Der E-Meriva fährt kaum anders als die Benzin-Version. Er beschleunigt in elf Sekunden auf 100 km/h, die rund 80 Kilo Zusatzgewicht der Akkus spürt man nicht. Selbst im Kofferraum fehlt nur das Staufach unter dem Ladeboden." Weil sich die Ingenieure bei den Themen Akku und E-Maschine fit fühlen, liegt das Zentrum ihrer Forschungen in der Vernetzung der Fahrzeuge mit der Infrastruktur. Bedeutet im Klartext: Wann wird das Auto geladen, mit welchem Strom, zu welchem Preis?

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• Der Ampera, vor zwei Jahren auf der IAA das erste Mal vorgestellt, fährt mittlerweile auf die Serien-Zielgerade. AUTO BILD hatte die Gelegenheit, ein Fahrzeug aus der letzten Vorserie zu fahren. Gegenüber den ersten Fahrzeugen haben die Ingenieure vor allem an der Geräuschdämmung des Plugin-Hybriden mit Reichweitenverlängerer gearbeitet. Selbst bei Vollgas und leerem Akku ist der Vierzylinder kaum noch zu hören. "Erstaunlich, wie viel leiser der Ampera gegenüber einem herkömmlichen Hybriden wie dem Toyota Prius ist. Der Fahreindruck unterscheidet sich deutlich", so Kollege Voswinkel. Nur zum Verbrauch schweigt Opel weiterhin.

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• Fortschritte macht auch die Entwicklung der Brennstoffzelle. Trotz aller Krisen in den zurückliegenden Jahren hat Opel an dieser Technologie festgehalten. Weltweit sind 100 Testfahrzeuge im Einsatz, die mittlerweile zusammen drei Millionen Kilometer absolviert haben. Die Brennstoffzelle, die ab 2015 in Kundenmodellen ausgeliefert werden soll, hat inklusive des Elektromotors in etwa das Format eines aktuellen Vierzylinders samt Getriebe. Fehlen nur noch Wasserstofftankstellen ...

Autor: Hauke Schrieber

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