Schriebers Stromkasten, Teil 125

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Schriebers Stromkasten, Teil 125

— 20.04.2011

Sitzprobe im Lightning GT

Er ist modern, sauber und very british: Der Lightning GT machte als Studie der Messe in Amsterdam seine Aufwartung. AUTO BILD nahm Platz. Außerdem: Neues aus Kopenhagen und der Umwelthauptstadt Hamburg.

Shanghai? New York? Amsterdam! Auch in den Niederlanden fand gerade eine Automesse statt, nicht ganz so bedeutend, aber mit einem interessanten Gast. Deshalb fuhr ich hin. Erstmals zeigte sich der fahrbare Prototyp des E-Autos Lightning GT der Öffentlichkeit. Ich traf mich mit Iain Sanderson, dem Mann hinter dem Projekt. "Ich wollte ein Auto erschaffen, von dem sich 15-jährige Jungs Poster an die Wand hängen", sagte der Brite, der mit Marketing Millionen machte und diese nun in den Lightning steckt. Design und Daten sind beeindruckend: zwei E-Motoren im Heck mit zusammen 300 kW Leistung. Der Antriebsstrang soll aus dem SLS E-Cell stammen. Die 44 kWh Energie werden in extrem teuren Lithium-Titanat-Akkus aus den USA gespeichert, die sich per Schnellladung in zweieinhalb Stunden aufladen lassen.

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Die Reichweite gibt Sanderson mit 240 Kilometern an, Tempo 100 soll in weniger als fünf Sekunden erreicht werden. Beim Design setzt Sanderson auf einen Mix aus Tradition und Zukunft. Der Innenraum ist schon jetzt sehr edel. Ab Herbst 2012 sollen jährlich 250 Stück in Coventry entstehen und für rund 250.000 Euro verkauft werden. Mein Eindruck nach einer ersten Sitzprobe: Wow! Mal sehen, ob der Lightning tatsächlich einschlägt.

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• Vielleicht fährt so ein Lightning ja bald in Kopenhagen. Dort wurde jetzt die weltweit erste öffentliche Schnellladestation für Elektroautos in Betrieb genommen. • Die EU-Umwelthauptstadt Hamburg hat 20 Fiat Fiorino E erhalten. Die Transporter (100 km Reichweite) wurden von Importeur Siri Karabag umgebaut und sollen bis 2015 unter anderem in der Verwaltung , im Krankenhaus UKE und bei Airbus zum Einsatz kommen.

Autor: Hauke Schrieber

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