Schriebers Stromkasten, Teil 128

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Schriebers Stromkasten, Teil 128

— 12.05.2011

Empfehlungen an die Regierung

Der Abschlussbericht der Nationalen Plattform ist wichtig für die Weichenstellung der Elektromobilität in Deutschland. AUTO BILD hat schon mal reingeguckt. Werden die richtigen Weichen gestellt?

• Am 16. Mai 2011 überreicht die Nationale Plattform Elektromobilität der Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel (CDU, Foto: mit dem VW-Milano-Taxi) ihren Abschlussbericht. AUTO BILD liegt das 64-seitige Dokument vor, das eine stufenweise Förderung der Antriebstechnologie von morgen vorsieht. Neben nicht monetären Kaufanreizen wie der Benutzung von Busspuren und kostenlosen Parkplätzen schlägt die Expertenkommission Vorteile bei der Dienstwagenbesteuerung und Sonderabschreibungen bei gewerblich genutzten E-Autos vor. Für Privatkunden sollen zinsgünstige Kredite bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (maximal 2,5 Prozent Zinsen) sowie ab 2013 Steuervorteile von 100 bis 150 Euro pro Kilowattstunde Akkukapazität zum Kauf von Elektroautos animieren. Auch die Einführung eines Wechselkennzeichens für E-Auto-Besitzer wird empfohlen.

In die Zukunft: Alles zum Thema Elektromobilität

Das Ziel, 2020 eine Million E-Mobile auf deutschen Straßen zu haben, soll auch durch das Beschaffungsprogramm für Stromer im Fuhrpark von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Ohne diese Anreize würden 2020 nur rund 450.000 E-Autos bei uns fahren, so die Plattform. In den kommenden Jahren sei die Förderung von Forschung und Entwicklung (rund vier Milliarden Euro) vorrangig. Bis 2020 könnten so 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. • In dem Entwurf des Regierungsprogramms zur Elektromobilität (liegt AUTO BILD vor) folgt Berlin weitgehend den Vorschlägen der Plattform, zumal die Forderung nach Barzuschüssen bei einem Kauf fehlt. Die Regierung ist aber der Meinung, dass die höheren Kosten für E-Autofahrer "den Markthochlauf nicht entscheidend behindern". Dennoch soll eine zehn Jahre lange Kfz-Steuerbefreiung für Autos mit einem CO2-Ausstoß von unter 50 g/km gewährt werden.

Übersicht: Hier geht es zu den Greencars

Der Lampo3 soll in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und bis zu 220 km/h erreichen.

• Nach Lampo und Lampo2 hat die Schweizer Firma Protoscar nun den dritten Prototyp eines E-Sportwagens fertig. Der Lampo3 ist ein 2+2-Coupé mit drei E-Motoren (zusammen 420 kW) und 32-kWh-Lithium- Ionen-Akkus für 200 Kilometer Reichweite. Anders als seine Vorgänger soll der Lampo3 tatsächlich in Kleinserie gebaut werden.

Autor: Hauke Schrieber

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