Schriebers Stromkasten, Teil 133

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Schriebers Stromkasten, Teil 133

— 17.06.2011

Skepsis vor Ampera-Verkaufsstart

Anfang 2012 stromert der Opel Ampera zu den Händlern. Doch deren Vorfreude hält sich in Grenzen. Außerdem im Stromkasten: Feldversuche von VW und Akustikforschung mit Elektroautos.

• Ohne große Vorfreude stellen sich rund 200 Opel-Händler in Deutschland auf den Verkaufsstart des Plug-in-Hybriden Ampera zum Jahreswechsel 2011/2012 ein. Das ab 42.900 Euro teure Modell mit Elektromotor und Reichweitenverlängerer sei für den Hersteller lediglich eine "rollende Imagekampagne", erklärte der Vorsitzende des Opel-Händlerverbands, Thomas Bieling. "Ein Autohaus wird damit kein Geld verdienen", sagte Bieling mit Blick in die Zukunft.

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Video: Opel Ampera

Der Opel für die Steckdose

Der Aufwand für den Händler ist beträchtlich: Mindestens zwei Modelle plus Ausstellungsmaterial muss er anschaffen, dazu kommt die teure Schulung der Mitarbeiter für den Umgang im Hochvoltbereich. Den zeitgleichen Verkaufsstart des US-Schwestermodells Chevrolet Volt (41.950 Euro) sehen die Händler noch gelassen, da zunächst nur eine Handvoll Autos nach Deutschland kommt. Auf längere Sicht sei die Doppelvermarktung zu unterschiedlichen Preisen aber ärgerlich, erklärte ein Händler, der beide Marken anbietet. "Das ist unglücklich gelöst." Opel will 2012 rund 10.000 Ampera verkaufen.

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• Nun startet auch VW einen Feldversuch in Berlin. 35 Golf blue e-motion rollen für Behörden, Firmen und Privatpersonen durch die Hauptstadt. Bundesweit sind 80 Elektro-Golf im Einsatz. Ende Juni startet zudem eine Flotte des Plugin-Hybriden Golf twinDRIVE. • 40 blinde und sehbehinderte Menschen haben an einer stark befahrenen Kreuzung in Bremen die Fahrgeräusche von E-Autos kennengelernt und mit denen konventioneller Fahrzeuge verglichen. Der vom Fraunhofer-Institut durchgeführte Versuch ergab, dass die E-Autos zwar leicht überhört werden können, dies aber in gleichem Maße für sehr leise Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt.



Autor: Hauke Schrieber

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