Schriebers Stromkasten, Teil 145

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Schriebers Stromkasten, Teil 145

— 23.09.2011

Der letzte Chinese der IAA

Die Elektro-Nachlese der IAA 2011: Ein unauffälliger Chinese, ein untertreibender Smart, eine fehlende Toyota-Studie und ein Partner für Mia Electric.

• Was ist von der Furcht vor den Chinesen übrig geblieben? Auf der IAA 2011 in Frankfurt ein Stand in Halle 6.1, wo der Hersteller Changan ausstellte – zum ersten Mal überhaupt in Europa. Mitgebracht hatte der letzte Chinese der IAA eine E-Studie namens Clover. Die erinnert an den Kia Optima und soll eine 34-kWh-Batterie unterm Kleid tragen. Viel mehr technische Daten gibt das Faltblatt, das am Stand zu erhalten war, nicht her. Vertreter des Herstellers, die mehr erzählen könnten, waren leider nicht zu entdecken. • Der auf der IAA verkündete Preis für den Smart ed ist nur auf den ersten Blick verlockend. "Unter 16.000 Euro" soll die dritte Generation kosten, verkündet Daimler. Aber: Mehrwertsteuer und 60 Euro Akku-Miete pro Monat heben die Kosten nach anderthalb Jahren auf über 20.000 Euro.

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Der Fisker Karma Surf soll ab 2013 für rund 50.000 Euro auf den europäischen Markt kommen.

Toyota hat auf der IAA überrascht, weil eine Studie diesmal NICHT gezeigt wurde: Der FT-EV, quasi die Elektro-Version des iQ, fehlte. Zwar versicherte mir ein Toyota-Techniker, dass dieses Modell 2012 kommen werde, aber Toyota scheint sich zunächst auf die (Plug-in-)Hybrid-Kompetenz zu konzentrieren. Der im Sommer 2012 erscheinende Plug-in-Prius zeigte sich in Frankfurt mit neuen Akkus, die bei gleicher Kapazität (5,2 kWh) kleiner und leichter sein sollen – 80 statt 160 Kilo. • Henrik Fisker, der auf der IAA seinen Surf, die Kombi-Variante des Karma, präsentierte, verriet mir, dass die Plug-in-Limousine unter dem Codenamen Nina ab 2013 für 50.000 Euro auf den europäischen Markt kommen wird. Das Modell, dessen Größe laut Fisker zwischen Audi A4 und A6 liegen soll, bekommt einen BMW-Vierzylinder als Reichweitenverlängerer. Unglaubliche 100.000 Stück der in den USA gefertigten Nina will Fisker pro Jahr verkaufen. Der Verkaufsstart des Karma verzögert sich derweil weiter. Nun sollen im Oktober erste Autos geliefert werden. • Mia Electric hat mit der Werkstattkette Pit-Stop einen Servicepartner gewonnen. An den 370 Standorten kann der Elektro-Microvan dann gewartet und repariert werden. Die Mitarbeiter werden bereits geschult.

Autor: Hauke Schrieber

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