Tesla Roadster

Schriebers Stromkasten, Teil 15

— 23.10.2008

Tesla-Krise und Mini-E-Flotte

E-Roadster-Vorreiter Tesla braucht dringend Geld. Viel Geld. BMW-Tochter Mini probt in den USA. Citroën und Mitsubishi entwickeln einen ganz speziellen C1. Neues aus aller Welt zum Thema Elektroauto und Hybrid.

Schock im Silicon Valley: Die Krise auf dem US-Finanzmarkt trifft die Startup-Firmen mit voller Wucht. Auch Tesla Motors, die für den Elektro-Roadster zu Recht gefeiert wurden. Vorstandschef Elon Musk sieht Tesla in einer "kritischen Phase", übernimmt das operative Geschäft und kündigt Entlassungen unter den 250 Mitarbeitern an. Der Marktstart der Elektrolimousine Model S wird auf Mitte 2011 verschoben, damit kommt sie sechs Monate später als der Chevrolet Volt von GM. Tesla sucht Geldgeber, die weitere 70 Millionen Euro investieren. Immerhin: Der Roadster ist ein Renner und hat eine Lieferzeit von einem Jahr. Viel Glück!

Mini-E-Flotte auf US-Tournee

500 Elektro-Mini testet BMW derzeit in drei amerikanischen Bundesstaaten.

Positiver blickt BMW in die Zukunft. Der Mini E, die Elektroversion der Tochtermarke, geht mit einer Flotte von 500 Autos auf Erprobungstour in den USA. Der Elektro-Mini hat 204 PS, eine Reichweite von 240 Kilometern, aber nur zwei Sitze (hinten hockt die Batterie). Das Akku-Konzept erinnert stark an Tesla: 5088 Lithium-Ionen-Zellen, unterteilt in 48 Module (beim Roadster sind es 6831 Zellen in elf Modulen). BMW-Mitarbeiter hatten übrigens schon 2007 bei Tesla reingeschaut.

Citroën will auf dem E-Auto-Sektor mit Mitsubishi kooperieren. Erstes Ergebnis soll 2010 ein elektrischer C1 mit der Technik des iEV von Mitsubishi werden. Ab 2012 sollen Plug-In-Hybriden mit Reichweiten bis 70 Kilometer folgen.

Autor: Hauke Schrieber

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