Schriebers Stromkasten, Teil 157
— 20.12.2011
BMW testet den i3-Antrieb
Ab 2013 will der BMW i3 die Autowelt elektrisieren. Durch Berlin fahren derzeit 30 umgebaute 1er Coupé ActiveE als Versuchslabore in Sachen Antrieb. AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber durfte mitfahren.
Knapp zwei Jahre bevor mit dem Elektromobil
i3 von
BMW eines der spannendsten Autos der Zukunft auf den Markt kommt, drehen nun in Berlin 30 BMW ActiveE im Rahmen eines Feldversuchs ihre elektrischen Runden. Das umgebaute
1er Coupé ist nach dem
Mini E das zweite rollende Labor der BMW-Entwicklungsabteilung project i. Ich konnte den ActiveE in Berlin fahren und dabei schon mal den Vorläufer des i3-Antriebsstrangs testen. Denn der 125-kW-Motor im Heck des 1er wie die Lithium-Ionen-Akkus von SB LiMotive werden auch im neuen Modell zu finden sein: Motor und Einganggetriebe auf der neu konstruierten Hinterachse des i3, die Akkus kompakt verbaut und nicht wie beim ActiveE dreigeteilt und über das Auto verteilt.
Video: BMW i3 und i8 Concept
Die Elektrozukunft von BMW
Die Testfahrt in dem 1,8 Tonnen schweren ActiveE sorgte aber bereits für Vorfreude auf den Kohlefaser-i3. Auffällig: Die Bremse wird fast gar nicht benutzt. Verzögern bis zum Stand funktioniert im Stadtverkehr, indem man einfach den Fuß vom Fahrpedal nimmt – und die Akkus dabei wieder lädt. Ein Eco-Pro-Modus verringert die Motorleistung zugunsten der Reichweite. Beim i3 wird es auch eine Version mit Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer geben. BMW-Entwicklungschef Klaus Draeger geht davon aus, dass 50 Prozent oder mehr i3-Kunden diesen Range Extender bestellen werden. Dabei betont BMW, dass der aus einem BMW-Zweirad stammende Verbrenner lediglich die Akkus lädt und – anders als etwa beim
Opel Ampera – nicht die Achse direkt antreibt.
Kommentare zum Artikel (8)
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Hi Leute. Zunächst mal möcht ich sagen, das ich es gut finde das endlich mal die e-mobilität vorran getrieben wird. Die deutschen Autobauer haben leider die letzten Jahre dieses Thema vernachlässigt. Nicht aus technischen Gründen, sondern aus Profitgründen. BMW macht jetzt den Einstieg. Na endlich, würd ich sagen. Trotzdem glaub ich, dass es noch sehr lange Zeit brauchen wird, bis man so ein Fahrzeug kaufen kann. Hinzu kommt noch das diese Fahrzeuge zu teuer sein werden. Preis-Leistung stimmt so nicht, deshalb werden sich wenig Menschen für so ein Auto entscheiden.
die Akkus wiegen keine 300 kg, oder?? Und könnten viel leichter sein, wenn der i3 auch leichter wäre und schnittiger, aerodynamischer!!
Für 1stelligen Verbrauch an kWh auf 100 km.
Entweder hole ich mir doch noch den iMiEV, oder Volkswagen, der up! lite, 2 Liter/100 km.
Alle motzen über den i3 und keiner hat ihn jeh gefahren, bzw. gesehen. Aber das kennt man ja. Immerhin traut sich BMW etwas zu, hier wird ja sonst überall gejammert, wie weit die Japaner schon sind. Irgendwann muss eben ein deutscher Autohersteller auch mal auf den Markt kommen und das ist BMW, Respekt! 125 kw sind auch ein ehrgeiziges Ziel für ein E-Auto, soll ja immerhin auch Autobahntauglich sein, ist ja wichtig für den Deutschen. Zu den 1000 kg, da die Akkus das Hauptgewicht ausmachen ist das ein sehr guter Wert. Die Konkurrenz kann bisher nur auf Messen von weniger tönen, ohne Beweis.
Das wird ein Flop wie der Lupo 3L. Die ganze Welt wird rufen, was ein tolles Auto. Aber kaufen wird den keiner. E-Autos sind einfach noch lange nicht ausgereift, egal ob etwas anderes behauptet wird. Sorry BMW, Sorry liebe Springer Redakteure ihr liegt falsch. E Auto Zulassungszahl 2010 in De: 3.500.
Und schon wieder weden Feldversuche unternommen, nur wo zum Teufel kann man sich dafür Anmelden ??