Schriebers Stromkasten, Teil 159 — 18.01.2012
Zehn E-Octavia fürs Image
VW lässt nun auch seine Tochter Skoda losstromern. Zehn elektrische Octavia Combi rollen als Versuchslabore durch Tschechien. Aber warum das alles? Die Serienchancen gehen gen null.
Übersicht: Alles zu Skoda und zum E-Octavia als Studie
Schade eigentlich, denn der E-Octavia ist ganz clever gemacht: mit drei Fahrmodi (Normal, Eco, Range), drei Stufen der Bremskraftrückgewinnung über Schaltwippen am Lenkrad, einem Soundgenerator, der bis Tempo 50 Fußgänger mit einem Knurrgeräusch vor dem E-Mobil warnt, und einer Ladefläche, die trotz der Akkus Kombi-Ausmaße besitzt. Die Erkenntnisse, die die zehn derzeit von Skoda-Mitarbeitern bewegten Autos nach Wolfsburg liefern, dürften überschaubar sein. Warum das alles also? Imagepflege, verbunden mit der Ankündigung, ab 2014 die VW-Up-Schwester Citigo als E-Version zu verkaufen und später Superb, Octavia und Yeti auch als Plug-in-Hybride anzubieten. Ich persönlich habe da allerdings so meine Zweifel.
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