Tazzari Zero

Schriebers Stromkasten, Teil 16

— 31.10.2008

City-Stromer Tazzari Zero

Batterie oder Brennstoffzelle - mit dieser Frage befasst sich derzeit VW. Auch aus Italien und China gibt es Neuigkeiten zu den Themen Hybrid und Elektroauto.

• Kurze Verwirrung in Sachen Elektroauto bei Volkswagen. Ein VW-Forscher wurde auf einem Kongress mit den Worten zitiert: "Uns ist klar geworden, dass die Batterie für Langstrecken im reinen Elektroauto nicht ausreicht." Empfohlen werde eine Brennstoffzelle als Reichweitenverlängerer. VW-Chef-Forscher Prof. Jürgen Leohold klärt nun auf: Auf Kurzstrecken sieht VW das E-Auto vorn, wird der Weg länger, soll wie beim Golf TwinDrive ein Verbrenner übernehmen. Frühestens nach 2020 könnte bei gegebener Infrastruktur die Brennstoffzelle wegen der besseren Energiedichte für eine akzeptable Reichweite sorgen.
• Drei Jahre tüftelte der italienische Maschinenbauer Tazzari an einem E-Mobil. Nun ist der Tazzari Zero (Foto) fertig, ein 542-Kilo-Leichtmobil mit Lithium-Ionen-Akku und 150 Kilometer Reichweite. Der Zero soll bis zu 90 km/h schnell sein und an einer Dreiphasensteckdose in 45 Minuten geladen sein. An der Haushaltssteckdose dürfte es ein paar Stunden dauern. Der Preis des Zero ist noch ein Geheimnis.
• Der chinesische Autobauer Geely plant, die Londoner Taxis zu elektrifizieren. Geely ist bereits Mitbesitzer der schwarzen "Cabs" und entwickelt in der Heimat eigene Plug-in-Hybride und Elektroautos.

Autor: Hauke Schrieber

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