Honda Fit EV

Schriebers Stromkasten, Teil 174 — 06.07.2012

— 09.07.2012

E-Jazz kommt, Joule geht

Honda testet den Fit EV, der bei uns als Jazz bekannt ist. Aus diesem Grund werden mehr als 1100 Stück zum Verleih auf den Markt kommen. Anders beim Joule: Für das afrikanische Elektroauto kam das Aus.

Nun also auch Honda, wenn auch noch halbherzig. Die E-Version des Fit (bei uns: Jazz) wird im Juli 2012 in ausgewählten Regionen der USA auf den Markt kommen. Doch, ach: Mehr als 1100 Stück wird Honda zum Preis von umgerechnet 307 Euro im Monat nicht verleihen. Der Fit EV ist ein Testfahrzeug – ähnlich wie bei uns zum Beispiel der Mini E. Und selbst wenn Hondas Feldversuch positiv ausfällt, werden nicht mehr gebaut, kündigen die Japaner an. Zur Technik des E-Fit: Elektromotor (92 kW) aus dem Brennstoffzellenmodell FCX Clarity, 20-kWh-Lithium-Ionen-Akkus – luftgekühlt und im Fahrzeugboden verbaut – für rund 130 Kilometer Reichweite, 144 km/h Spitze (abgeregelt), drei Fahrmodi (Eco, Normal,
Sport).

Überblick: Alle News und Infos zum Honda Jazz

Kein Elektroauto für Afrika: Für den Joule fehlten die Investoren, jetzt kam das Aus.

Vor gut einem Jahr besuchte ich die Firma Optimal Energy in Kapstadt. Dort fuhr ich den Prototyp des Joule, eines E-Autos, das ab 2014 in Südafrika gebaut und zunächst in China und Osteuropa zu Preisen ab umgerechnet 24 000 Euro (plus Akku-Miete) verkauft werden sollte. Vergangene Woche kam das Aus für den Joule. Obwohl die Vorserie einen recht ordentlichen Eindruck machte, fand Firmenchef Kobus Meiring nicht genug Investoren, die das Risiko eines Akku-Autos aus Afrika eingehen wollten. Bedauerlich, aber auch nicht ganz unverständlich.

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Autor: Hauke Schrieber

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