Schriebers Stromkasten, Teil 25
— 23.01.2009Im Mindset durch die Metropole
AUTO BILD-Autor Hauke Schrieber durfte als erster Tester den Elektro-Flitzer Mindset von Ex-VW-Designchef Murat Günak durch Berlin lenken. Und war positiv überrascht. Eine Fahrt in die Zukunft.
Wenn sich Akkus und Benziner zusammentun, sind 800 Kilometer drin
Erstaunte, bewundernde Blicke. Kein Wunder: Es ist das Design, das dieses E-Auto-Konzept so besonders macht. Die schmalen 22-Zoll-Räder lassen den Mindset schwebend erscheinen. Die herausgestellten Hinterräder mag man – oder eben nicht. Innen setzt Günak auf eine Mischung aus Apple und Retro. Durchgehende Sitzbank, Teppich, Kissen, sehr schick. An den Leistungdaten hat sich in dem Jahr kaum etwas verändert. Die Lithium-Ionen (der Batteriepartner bleibt geheim) reichen für 180 Kilometer, ein Einzylinder-Benziner als Reichweitenverlängerer (bis zu 800 Kilometer) ist ebenso optional erhältlich wie ein Solardach. Ladezeit: sechs Stunden. Grundpreis: ab rund 50.000 Euro. Wenn tatsächlich 10.000 Stück im Jahr gebaut werden, soll der Mindset günstiger werden.Dafür braucht die Firma aber bald Investoren. Man kann auch Mindset-Aktien kaufen. Kurs: umgerechnet vier Euro. Ich hoffe, es klappt. Der Mindset hat nämlich mehr zu bieten als viele dieser zahlreichen neuen E-Auto-Projekte. Er hat Stil.



































