Schriebers Stromkasten, Teil 26

Drei E-Showcars für Genf Drei E-Showcars für Genf

Schriebers Stromkasten, Teil 26

— 30.01.2009

Drei Showcars für Genf

Der Genfer Salon 2009 (3. bis 15. März) wirft längst seine Schatten voraus. Hersteller von Autos mit Hybrid- und Elektroantrieb wollen am Lac Léman weitere Überzeugungsarbeit am Kunden leisten.

Noch immer herrscht bei vielen Autofahrern große Skepsis, wenn es um Elektroautos geht. Ein Roadster namens Lampo soll Überzeugungsarbeit leisten. Das 268-PS-Geschoss mit einer Reichweite von 200 Kilometern und einem Drehmoment von 440 Nm bleibt zwar nur ein Prototyp, soll auf dem Genfer Salon 2009 Elektroauto-Faszination ausstrahlen. Eine Solarstromanlage für 50.000 saubere Kilometer im Jahr ist gleich dabei. Hersteller ist die Schweizer Firma Protoscar, die ihr Know-how später Autobauern verkaufen will. • Die Straße sehen wird der Lampo aber auch. Und zwar bei der ersten Elektroauto-Rallye, die im Mai von Oslo nach Stavanger führt.

Recycelbare Hülle und Licht als Designelement: das Light Car

• Die Firma EDAG aus Fulda verdient ihr Geld als Entwicklungsdienstleister und hat nun ein neues Karosseriekonzept konzipiert. Das "Light Car – Open Source" wird als Showcar in Genf stehen. Die Hülle besteht aus einer neuartigen, zu 100 Prozent recycelbaren Basaltfaser. Auf das Chassis können verschiedene Karosserien aufgesetzt werden. Licht soll als Design- und Kommunikationselement dienen. Der E-Antrieb durch die vier Radnabenmotoren soll für 150 Kilometer reichen.

E-Cabrio von Mitsubishi, Freud' und Leid bei Tesla

• Und noch eine Studie für Genf: Mitsubishi zeigt ein Elektro-Cabrio. Der i MiEV Sport Air mit stromlinienförmiger Karosserie und abnehmbarem Dachmodul erinnert nur vage an jenen i-MiEV, der in diesem Jahr in Japan auf den Markt kommen soll – und im kommenden Jahr auch bei uns. • Gute Zeiten, schlechte Zeiten bei Tesla: Die Elektroauto-Pioniere liefern Daimler Akkus für den Testbetrieb des Smart ed. Ärger gab es mit Kunden, die bei der Bestellung des Tesla Roadsters Wunschausstattungen zweimal angeben mussten. Plötzlich kosteten Serienausstattungen Aufpreis, Sonderwünsche waren teurer. Auch die Entschuldigungsmail von Tesla-Chef Musk kam nicht gut an.

Autor: Hauke Schrieber

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