Schriebers Stromkasten, Teil 3

Schriebers Stromkasten, Teil 3

— 20.07.2008

Elektroauto von Ferrari

Die Zukunft fährt elektrisch. Deshalb haben Plug-in-Hybrid und E-Auto hier eine eigene Rubrik, "Schriebers Stromkasten". In Teil 3 dabei: ein grüner Ferrari, ein norwegisches Konzeptauto, Nissans Pläne für Portugal und ein Mini-Test von BMW.

Dass sich Sportlichkeit und Elektroantrieb nicht ausschließen, liegt in der Natur der Sache (sofort volles Drehmoment) – der Tesla Roadster hat es längst bewiesen. Nun kündigt auch Ferrari an, ein Öko-Auto zu entwickeln. Einen Hybrid oder E-Ferrari würden die Kunden akzeptieren, solange es das sportlichste Auto der Welt wäre, sagt Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Doch bei der Umsetzung lassen sich die Italiener Zeit: Erst 2015 soll der grüne Ferrari in Serie gehen. • Die norwegischen Pioniere von Think sind da schon viel weiter. Seit diesem Jahr verkaufen sie ihr E-Auto Think City, eine zweite Baureihe soll folgen. Der Fünfsitzer Think Ox, dessen Form stark an den Smart Forfour erinnert, ist noch ein Konzeptauto. Zwei Varianten gibt es: eine viertürige mit viel Platz und größerem Kofferraum, die später auch als Taxi eingesetzt werden könnte, und ein sportliches Coupé mit größerer Batterieeinheit für mehr Kraft. Der Ox soll Europa, Nordamerika und Asien elektrifizieren. Ob und wann das sein wird, hängt vom Erfolg des Think City ab.

Nissan baut Ladestationen in Portugal, BMW testet mit Mini

• Renault-Nissan will ab 2011 Portugal zu einem Stützpunkt seiner E-Auto-Offensive machen. Dort soll ein landesweites Netz von Ladestationen entstehen. Renault-Nissan will in drei Jahren ein Elektroauto vorstellen. In Israel und Dänemark sollen die Ladestationen bereits im kommenden Jahr installiert werden. • BMW testet eine Elektroversion seines Kleinwagens Mini. Im englischen Oxford werden mehrere 100 Fahrzeuge gebaut, die anschließend in München mit elektrischen Antrieben ausgerüstet werden, teilte das Unternehmen mit. Ob dem Feldversuch eine Serienproduktion folgt, sei aber "noch völlig offen".

Autor: Hauke Schrieber

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