Tesla Model S

Schriebers Stromkasten, Teil 33

— 03.04.2009

Tesla will 350 Millionen

Neues aus der Welt der alternativen Antriebe: Tesla fordert von der US-Regierung finanzielle Unterstützung für eine Limousine, Hyundai zeigt einen Plug-in-Hybriden mit Solardach.

• So setzt man seine Regierung unter Druck: Tesla hat sein zweites Elektroauto nach dem Roadster präsentiert. Die Limousine Model S soll Ende 2011 in Produktion gehen – "falls die US-Regierung uns 350 Millionen Dollar leiht, um ein Werk in Kalifornien zu bauen", so Tesla-Boss Musk. Der schicke Siebensitzer (zwei Klapp-Notsitze) soll per Schnellladung in 45 Minuten wieder Strom für bis zu 480 Kilometer Reichweite haben. Und Tesla plant zweigleisig. Sollte sich das Verfahren des Wechselns der Batterieeinheit gegen das Plug-in-Laden an der Steckdose durchsetzen, seien die Lithium-Ionen-Akkus im Model S dafür bereits geeignet.

Die Höchstgeschwindigkeit des Model S ist auf 210 km/h limitiert

Hyundai-Studie Blue-Will: Vision eines Plug-in-Hybriden.

Tesla rechnet mit einem Grundpreis von umgerechnet rund 37.000 Euro. Käufer sollen bei den Akkus zwischen drei Reichweiten (260, 370 und 480 Kilometer) wählen können. Die Höchstgeschwindigkeit des Model S ist auf 210 km/h limitiert. • Hyundai zeigt auf der Messe in Seoul seine Vision eines Plug-in-Hybriden. Unter der Haube des Blue-Will stecken ein 1,6-Liter-Benziner und ein 100-kW-Elektromotor. Solarzellen auf dem Dach sollen die Reichweite ein wenig verlängern. Mal sehen, was daraus wird. • Das Verkehrsministerium fördert E-Mobilität mit 150 Millionen Euro. Das Forschungsministerium spendiert 60 Millionen Euro, damit bis 2015 leistungsstarke und bezahlbare Lithium-Ionen-Akkus entwickelt werden. Wenn die bis dahin nicht Technik von gestern sind...

Autor: Hauke Schrieber

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