Schriebers Stromkasten Nr. 34

Schriebers Stromkasten Nr. 34 Schriebers Stromkasten Nr. 34

Schriebers Stromkasten, Teil 34

— 09.04.2009

China will an die Spitze

China will die weltweite Nummer eins bei E-Autos werden, Detroit Electric will nach Europa, Fisker will ein US-Händlernetz und alle wollen den Tesla Model S - News aus der Welt der alternativen Antriebe.

• Die chinesische Regierung will ihr Land zur weltweiten Nummer eins bei Hybriden und Elektroautos machen. Bis Ende 2011 sollen jährlich eine halbe Million Fahrzeuge vom Band laufen. Der chinesische Autobauer BYD hat bereits ein E-Modell entwickelt, andere Hersteller folgen. Ein grünes China entsteht damit aber noch lange nicht. Drei Viertel der Stromerzeugung kommt aus Kohlekraftwerken. • Was wir im September ankündigten, hat nun ein Gesicht bekommen. Die niederländisch-amerikanisch-malayische Firma Detroit Electric (unter dieser Marke fuhren schon 1907 E-Autos in Amerika) will ein Elektroauto für Europa bauen. Auf Proton-Basis sollen ab 2010 die Modelle e63 (was sagen die Markenschützer von Mercedes wohl dazu?) und e46 zu Kampfpreisen zwischen 19.000 und 23.000 Euro kommen. Dafür gibt es Lithium-Polymer-Akkus, 380 Nm Drehmoment, 200 PS und 180 bis 320 Kilometer Reichweite.

Fisker baut in den USA ein Händlernetz auf. 32 Autohäuser wollen den Karma verkaufen, bis Ende 2009 sollen es 40 sein. • Letzte Woche stellte AUTO BILD den Tesla Model S vor. Seitdem gingen bei Tesla über 500 Reservierungen ein. Der Roadster wurde im März 104-mal verkauft – Rekord. • Nissan will schon 2010 ein neues E-Auto in den USA anbieten. 2011 auch bei uns.

Autor: Hauke Schrieber

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