BeeOne

Schriebers Stromkasten, Teil 37

— 06.05.2009

Eine Biene für die Briten

Eine elektrische "Biene" aus Großbritannien, ein Auftritt von Arnie, VW-Pläne in Bosnien, grüne Zukunft in Irland und exportierende Chinesen - das alles steckt im neuen Schriebers Stromkasten.

• Die britische Firma Bee (zu deutsch: Biene) will 2011 ein Elektroauto namens Bee One auf den Markt bringen. Die Energie für den fünftürigen Viersitzer liefern zwei Akku-Module unter den Sitzen, die nicht an einer Steckdose aufgeladen, sondern im Ganzen getauscht werden können. Zwei Elektromotoren treiben die Vorderräder an. Die Reichweite soll je nach Fahrverhalten zwischen 160 und 320 Kilometern liegen. Bee will im ersten Jahr rund 12.000 Autos bauen. Preis: umgerechnet 13.600 Euro. Kaum zu glauben. • Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist Fan von Öko-Autos und der GM-Marke Hummer. Wie das zusammenpasst? Nun, die Firma Raser Tec hat einen Hummer H3 zum Plug-in-Hybriden umgebaut, der die ersten 60 Kilometer elektrisch fährt. Arnie findet’s toll, wir finden den PR-Auftritt eher grenzwertig.

Grüne Insel soll noch grüner werden

VW will den elektrischen Kleintransporter EcoCarrier in Sarajevo (Bosnien) bauen. Er soll bei uns vor allem auf Flughäfen und im kommunalen Bereich eingesetzt werden. • Die Grüne Insel soll noch grüner werden. Die Regierung Irlands will, dass bis 2020 jedes zehnte Auto mit Elektroantrieb unterwegs ist. Dafür arbeitet der irische Stromversorger ESB mit Renault-Nissan zusammen. • Der chinesische Hersteller BYD will sein Hybridmodell F3DM und das Elektroauto E3 2011 auch nach Europa und in die USA exportieren. Außerdem sucht BYD in Europa einen Partner für eine Elektro-Allianz.

Autor: Hauke Schrieber

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