RWE Tankstelle der Zukunft

Schriebers Stromkasten, Teil 47

— 27.07.2009

Tanken in der Zukunft

Neues aus der Welt der alternativen Antriebe in Schriebers Stromkasten, Teil 47: eine Tankstelle auf Wanderschaft, Nissans große Pläne, ein superkleiner Lotus und ein neuer Verantwortungsbereich bei PSA.

• Der Energiekonzern RWE zeigt derzeit in einer Wanderausstellung seine Version einer futuristischen Elektro- Tankstelle. Besucher können die Ladestationen samt Terminal besichtigen. Stationen: Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, München, Mainz. Infos: www.rwe-mobility.comNissan plant, mittelfristig jedes Jahr ein E-Modell auf den Markt zu bringen. Quer durch alle Fahrzeugklassen. Das erste E-Auto in Golf-Größe bekommt übrigens serienmäßig ein künstliches Motorengeräusch und piept beim Anlassen. Alles für die Sicherheit. Die Batterie kann geleast werden. Dann kostet der E-Nissan kaum mehr als ein Benziner. Und: In Sunderland (England) und in Portugal entstehen zwei neue Batterie-Produktionsstätten.

Elektrofloh mit vagen Zukunftsaussichten

• Der Lotus "supermini" mit E-Antrieb ist kleiner als ein Toyota iQ, bietet aber auch ein 3+1-Sitzkonzept. Reichweite 48 Kilometer, Ladezeit 3,5 Stunden. Der Elektrofloh mit 37-kW-Motor ist für den modernen Städter des Jahres 2015 gedacht. Ob er je gebaut wird? Ich bin skeptisch. • Mitsubishi will nicht nur den i-MiEV 2010 nach Europa bringen, es sollen bald weitere E-Modelle folgen: 2011 eine E-Limousine, 2013 ein SUV als Plug-in-Hybrid. • Welche Bedeutung das Thema E-Mobilität beim PSA-Konzern (Peugeot, Citroën) hat, zeigt die neue Vorstandsstruktur: Elektroautos bekommen einen eigenen Verantwortungsbereich.

Autor: Hauke Schrieber

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