Schriebers Stromkasten, Teil 47 — 31.08.2009

Ford spricht mit Bordnetz

Ford hat ein System entwickelt, bei dem der Fahrer mit dem Stromnetz kommuniziert. Das klingt verrückt, macht aber Sinn. Unterdessen will BYD schon 2010 einen Stromer in die USA bringen.

Ford hat sich im Hype um das Elektroauto bislang zurückgehalten – 2011 könnte ein Elektro-Focus kommen, ein Plug-in-Hybrid in Serie erst ein Jahr später. Doch bei Ford denkt man schon weiter. Jetzt wurde ein System vorgestellt, mit dem der Fahrer direkt mit dem Stromnetz kommuniziert. Es kann programmiert werden, wann genau die Akkus aufgeladen werden, für wie lange und zu welchem Preis. So kann der Fahrer zum Beispiel exakt günstigen Nachtstrom oder Strom aus erneuerbaren Energien anwählen. Das System wird zunächst in Fords Hybrid-Testflotte eingesetzt.

Schnelle Chinesen

Honda präsentiert auf der Messe in Tokio im Oktober 2009 den Prototyp eines reinen Elektroautos. Der kleine Stadtwagen soll aber erst 2015 exportiert werden; zunächst in die USA, zeitgleich oder ein wenig später auch nach Europa. • Schneller sind Build Your Dreams in China. BYD will 2010 seinen e6 für umgerechnet 28.000 Euro in den USA auf den Markt bringen, ein Jahr später auch bei uns. • Deutsche Autohersteller und Zulieferer suchen Techniker für die E-Mobilität. So haben BMW, Daimler und Audi einen großen Bedarf vor allem an Elektroingenieuren. Deren Zahl war zuletzt rückläufig.

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Der Kenner
31.08.2009, 16:43Uhr

Es ist gut zu sehen, das sehr viel an der Elektromobilität, bzw an der Mobilität mit alternativen Antrieben gearbeitet wird. Ich habe den Artrikel mit dem Vorrat des Erdöls auf Autobild auch gelesen. Es ist wirklich schwer zu erahnen, wann uns der Sprit in der Form wie wir ihn kennen ausgeht. Die Forschungen müssen jedoch noch weiter fourciert und beschleunigt werden, um ein Elektroauto für die Massen mit einer Mindestreichweite von 400-500 Kilometern zu entwickeln. Das sollte bis spätestens 2020 geschehen.

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