Reva NXR (Elektroauto für 2010)

Schriebers Stromkasten, Teil 52

Wird der Reva ein Rivale?

Neues aus der Welt der alternativen Antriebe: Aus Indien kommt ein möglicher Kontrahent für den Smart, ein Entwickler hat Ärger mit China, Renault plant ein E-Auto für Dänemark und Israel.
• Bislang baute der indische Hersteller Reva kleine, unansehnliche Elektro-Leichtfahrzeuge, die meisten fuhren in London unter dem Namen G-Wiz. Auf der IAA stellte Reva jetzt den NXR vor, der 2010 vom Band rollen und rund 15.000 Euro plus monatliche Akku-Gebühr kosten soll. Der Smart-Rivale kann jetzt schon online bestellt werden. Die Reichweite der Lithium-Ionen-Akkus soll 160 Kilometer betragen. Das zweite Modell NXG mit Targa-Dach könnte 23.000 Euro kosten. • Neulich testete ich das E-Auto "Luis free" aus Ahrensburg und stellte es hier vor. Doch schon gibt es Probleme. Entwickler und Firmenchef Jan Luis hat sich vom Fertigungs-Partner in China getrennt, sucht nun in Europa eine Firma, die seine Qualitätsstandards erfüllt. Die Auslieferung verzögere sich um rund neun Monate.

E-Renault für Dänemark und Israel

• Böse E-Mobilität? Laut Studie bedrohen E-Autos die Existenz jedes zehnten Zulieferers in Europa. • Renault und Infrastrukturpartner Better Place wollen ab 2011 das E-Auto Fluence ZE in Dänemark und Israel auf den Markt bringen. • Continental entwickelt für Better Place Infotainmentsysteme, die E-Auto-Fahrern mitteilen, wann und wo sie ihr Auto laden können.

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