Schriebers Stromkasten, Teil 6
— 08.08.2008Tata plant Billig-Stromer
Neues aus aller Welt zum Thema Elektroauto. Diesmal: ein E-Tata aus Indien, eine E-Gemeinde aus Finnland, ein E-Dreirad aus der schönen Schweiz und ein französischer Chef mit festen E-Absichten.
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Eine E-Auto-Welle im Internet rollt aus Finnland über die Welt. Auf der Seite "eCars – Now!" trifft sich eine an Elektroautos interessierte Gemeinschaft, um Ideen und Kontakte auszutauschen und zu diskutieren. Ziel sind die Umbauten von Benzinfahrzeugen zu E-Mobilen. Ein Toyota Corolla mit 150 Kilometer Reichweite soll schon in diesem Jahr fertig sein und für 25 000 Euro zu kaufen sein. "Wir wollen eine globale Entwicklung vorantreiben", so Jukka Jarvinen von "eCars – Now!"
Noch in diesem Jahr will das Schweizer Unternehmen Cree das dreirädrige E-Mobil Sam verkaufen. Ab September sollen die ersten Modelle bei Impact Automotive Technologies (IAT) in Polen vom Band laufen, für 2009 sind 5000 Einheiten pro Jahr geplant. Die Lithium-Polymer-Akkus des Zweisitzers muss der Kunde voraussichtlich leasen. Eine klare Ansage machte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn in Amerika: "Ich will ein reines E-Auto! Keinen Reichweitenverlängerer und nicht noch einen Hybrid." Es gehe nicht um "null Emission unter bestimmten Veraussetzungen, sondern um null Emission. Punkt!" Nissan will 2010 das erste E-Auto in den USA verkaufen und 2012 auf der ganzen Welt.
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