Schriebers Stromkasten, Teil 64

Schriebers Stromkasten, Teil 64

— 18.12.2009

Fluence Z.E. im Test

Testfahrt in Renaults neuem elektrischen Kompakten. Resultat: Der Fluence Z.E. weckt Hoffnung. Die trägt bei BMW der 1er Concept ActiveE. Außerdem: Eine E-Flotte von Fiat und ein E-Peugeot zum Ordern.

• Am Rande der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hatte ich die Gelegenheit, den Prototyp des Renault Fluence Z.E. zu fahren. Wenn er denn wie angekündigt 2011 eines von drei Elektro-Modellen der Franzosen wird, dann hätten wir es hier mit der ersten echten fünfsitzigen E-Limousine zu tun. Die Fahrt in dem von einem 70-kW-Motor angetriebenen Fluence war vielversprechend, die Angaben zur Reichweite (160 Kilometer) und Höchstgeschwindigkeit (130 km/h) noch nicht zu überprüfen. Der Wagen soll – ebenso wie der Twizy, der Kangoo und der Zoe (2012) – ohne Akkus in etwa so viel kosten wie ein vergleichbares Diesel-Modell.

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BMW hat ein weiteres Ergebnis der Entwicklungsabteilung "project i" vorgestellt: die Konzeptstudie ActiveE auf Basis des 1er-Coupés. Ein für dieses Auto entwickelter Elektrosynchronmotor ist in die Hinterachse integriert, er leistet 125 kW. Der Kooperationspartner SB LiMotive (Samsung und Bosch) hat neue Lithium-Ionen-Akkus entwickelt, die Energie für eine simulierte Reichweite von 240 Kilometern speichern. Sind alle Nebenverbraucher wie etwa die Klimaanlage angeschaltet, soll es noch für 160 Kilometer reichen. Die Spitze soll elektronisch abgeregelte 145 km/h betragen, die Ladezeit am Starkstromanschluss drei Stunden.

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• Der Generalimporteur von Fiat-Nutzfahrzeugen bringt in den kommenden Wochen nicht weniger als 700 E-Versionen des Fiat 500, Fiorino und Doblò nach Deutschland. Die meisten davon nimmt RWE als Flottenfahrzeuge ab. Die Autos werden von der Firma Micro-Vett für Fiat umgerüstet. • Der Peugeot iOn kann ab sofort im Internet unter www.peugeot.de/iOn reserviert werden. Der Elektro-Kleinwagen mit einer Reichweite von rund 130 Kilometern kommt 2010 auf den Markt. Preise stehen noch nicht fest. Das Schwestermodell Mitsubishi i-MiEV kostet in Japan umgerechnet 34.000 Euro.

Autor: Hauke Schrieber

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