Schriebers Stromkasten, Teil 66

Schriebers Stromkasten, Teil 66

— 14.01.2010

Volle Ladung aus Detroit

AUTO BILD stromerte über die "Electric Avenue" der Detroit Auto Show 2010 – und war zunächst enttäuscht. Dann stellte sich heraus: Die wirklich spannenden Elektroautos stehen ganz woanders!

Mein Kollege Boris Pieritz hat auf der NAIAS 2010 in Detroit auch die Sonderausstellung "Electric Avenue" besucht – und war erst mal enttäuscht: "Hier fährt ein Elektro-Smart herum, hier steht ein i-MiEV, und ein paar Universitäten haben ihre Stände aufgebaut. Aber Neuigkeiten sind überhaupt nicht zu entdecken." Dann fand er heraus: Die spannenden Sachen stehen seltsamerweise gar nicht auf der "Electric Avenue" selbst, sondern ein Stockwerk weiter oben. • Ein echter Hingucker ist zum Beispiel der EVII Wave. Okay, der futuristische Gleiter stand auch schon 2009 in New York, aber jetzt gibt es wirklich handfeste Informationen über den Zweisitzer: reines Elektroauto, Lithium-Ionen-Akkus, rund 300 Kilometer Reichweite und knapp 130 km/h Spitzengeschwindigkeit. Die Zukunft kann kommen.

Hier geht es zum Special Detroit 2010

• Noch eine Nummer abgefahrener: Aus Santa Rosa in Kalifornien kommt der ZAP (steht für "Zero Air Pollution", also quasi "Null Komma nix Luftverschmutzung"). Er hat drei Sitze und drei Räder – zwei vorn und eines hinten. "Der hintere Reifen ist breiter als bei jeder Harley", staunt Kollege Pieritz. Das Teil rennt ebenfalls 130 km/h, hat 160 Kilometer Reichweite und soll für 24.000 Euro verkauft werden. • Auch im Rest der Welt springen Tüftler auf den E-Auto-Zug, entstehen Start-ups. Aus Taiwan kommt die Firma Luxgen, die den Elektro-Siebensitzer EV+ für den Markt im Nahen Osten baut. Partner ist die US-Akku-Firma ACP, mit der auch BMW zusammenarbeitet. • General Motors hat eine Handy-Software für den Chevrolet Volt (startet Ende 2010) vorgestellt. Smartphones sollen bald zur Kommandozentrale für das Aufladen von E-Autos werden. Informationen zu Ladezustand und Reichweite sind stets abrufbar; Auftanken per Handy ist von überall möglich, wenn das Auto an eine Ladestation angeschlossen wird. 

Autor: Hauke Schrieber

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