Schriebers Stromkasten, Teil 71

Schriebers Stromkasten, Teil 71

— 26.02.2010

Nissan Leaf nur mit Zuschuss

Ende 2010 stromert der Nissan Leaf los. Ohne Batterien kostet das E-Auto rund 23.000 Euro – in Amsterdam wesentlich weniger. Warum? Dies und mehr in Schriebers Stromkasten.

• Die Stadt Amsterdam meint es ernst: Ein Topf mit drei Millionen Euro steht für Subventionen beim Kauf von E-Mobilen bereit. Wer sein Auto gegen ein Elektro-Modell tauscht, bekommt bis zu 15.000 Euro von der Stadt dazu, für ein Elektro-Taxi sogar bis zu 45.000 Euro. • Wo wir gerade bei Kaufanreizen sind: Der Nissan Leaf kommt Ende 2010 auf den Markt, aber nur dort, wo der Staat den Kauf bezuschusst. Preis: rund 23.000 Euro – ohne Batterien. Die kosten 70 bis 80 Euro im Monat – gibt der Staat keine Subventionen, wird's teurer. Ab April 2010 kann der Leaf bestellt werden. Bei uns irgendwann 2011.

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• Der finnische Autofertiger Valmet zeigt in Genf das Konzeptauto EVA, einen Elektro-Stadtfloh mit 2+2 Sitzen. Valmet baut unter anderem das norwegische Elektroauto Think. • Die zweite Auflage der E-Auto-Messe electric avenue in Friedrichshafen findet vom 3. bis 6. Juni 2010 statt. Die Sonderausstellung "111 Jahre Elektro-Automobil" zeigt dann historische E-Fahrzeuge. • Toyota wird sein Elektro-Stadtauto FT-EV (ab 2012) zunächst nicht verkaufen, sondern nur leasen lassen. Und zwar nach einem "payper-use"-Prinzip. Die Kosten sind dabei abhängig von der tatsächlichen Fahrtstrecke und -dauer. • Im Sommer fuhr ich 300 Kilometer im Mitsubishi i-MiEV. Mehrverbrauch im Vergleich zur Werksangabe damals: 12,6 Prozent. Mehrkosten auf 100 km: 0,31 Euro. Wie gesagt: Es war im Sommer.

Autor: Hauke Schrieber

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