Schriebers Stromkasten, Teil 72

— 08.03.2010

Mia statt Mindset

Ex-VW-Designer Günak baut einen Mikrobus, Opel ein Welt-E-Auto für die IAA 2011 und Daimler mit BYD ein Elektroauto für China: Neues aus der Welt der alternativen Antriebe.
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Von Hauke Schrieber • Nachdem er mit seinem Schweizer Projekt "Mindset" kein Glück hatte, zeigt Ex-VW-Designchef Murat Günak auf dem Genfer Autosalon 2010 jetzt ein E-Auto, das größere Marktchancen haben soll. Mia heißt der 2,86 Meter lange und 550 Kilo leichte Mikrobus, den der französische Karosseriebauer Heuliez nach Günaks Plänen bauen will. Die Lithium-Polymer-Akkus gibt es wahlweise mit sechs, zwölf oder 18 kWh Kapazität. Der Dreisitzer (vorn hockt der Fahrer in der Mitte) soll in der Basisversion inklusive Akkus nur 14.990 Euro netto kosten. Und spätestens da kommen Zweifel.
Überblick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010
• Bei Opel muss der Ampera, E-Auto mit Benziner als Notstromaggregat an Bord, ab 2011 ein Erfolg werden. Aber in Rüsselsheim wird auch ein E-Stadtauto entwickelt, das unter den Marken Chevrolet, Opel, Vauxhall, Daewoo und Holden global vermarktet werden soll. Der Konkurrent zu Smart ed oder Toyota FT-EV soll spätestens auf der IAA 2011 seine Premiere feiern. • In Husum findet vom 18. bis 21. März die Messe "new energy" statt. Auf der Sonderschau "Tanken Sie Wind" stellen Hersteller aus elf Nationen Kleinwindanlagen für Elektroautos vor. • Daimler und der chinesische Autobauer BYD wollen ein Elektroauto für China bauen. Das Modell soll unter einer neuen Marke verkauft werden.
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Realo2010,
21.03.2010 19:08Uhr
Wer jemals versucht hat ein Modellauto mit E-Antrieb zügig zu bewegen, der kann sich vorstellen welche Probleme bei den "richtigen" Auto zu bewältigen sind:
Teuere Akkus (z.B.Lithium),
Explosionsgefahr bei Kurzschluss, mechanischer Beschädigung,
Lange Ladezeiten, kurze Laufzeiten.
Hohes Gewicht.

Auf unsere Kfz übertragen: "Träum weiter Schreiber und melde Dich wieder wenn Du es geschafft hast 500 km elektrisch in den Urlaub zu fahren; nicht die Bahn benutzen.

p.s. Umweltfreundlich ist die Laderei auch nur wenn der Strom aus Wasser- Windkraft oder Solarenergie kommt.
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