Mindset

Schriebers Stromkasten, Teil 8

— 22.08.2008

Was wird aus Mindset?

Neues aus aller Welt zum Thema Elektroauto: Einem Schweizer Projekt droht vor dem Produktionsstart das Aus. Besser sieht es bei Mitsubishi aus. Die "Big Three" denken bescheiden. Und: Think wirbt einen Ford-Manager ab.

Das Schweizer Elektroauto Mindset sucht noch immer Investoren. Das Projekt des Ex-VW-Chefdesigners Murat Günak braucht rund 150 Millionen Euro, damit der Produktionsstart Ende 2009 gesichert ist. Bis Ende dieses Jahres gebe man sich Zeit, heißt es aus St. Niklausen. Aufgrund der gewagten Form und der unsicheren Finanzierung äußerte AUTO BILD schon bei der Besichtigung des Mindset im Februar Zweifel an der Realisierung. Geschäftsmann Lorenzo R. Schmid, der Mindset bis zur Serienreife finanziert, habe selbst Geldsorgen, berichtet eine Schweizer Zeitung. Mindset dementiert. Abwarten. • Ein anderes Elektroauto-Projekt nimmt Fahrt auf. Mitsubishi startet im Herbst einen Feldversuch für den i-MiEV. Der 64-PS-Kleinwagen mit Li-Ion-Akkus soll 2009 in Japan auf den Markt kommen, später dann weltweit.

• Die "Big-Three" des US-Autobaus (Chrysler, GM, Ford) haben den US-französischen Batterieher steller Johnson Controls-Saft mit der Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus beauftragt. Bescheidene Vorgabe: eine 64-Kilometer-Reichweite. • Im Smog-Moloch Peking sollte wenigstens während Olympia ein bisschen was für bessere Luft getan werden. Daher waren verschiedene Elektro-Autos im Einsatz. China-Autobauer BYD plant weiter und will E-Autos für Israel bauen. • Pikant, pikant: Think, Hersteller des E-Autos Think City, hat Ford-Manager Richard Canny nach Norwegen gelotst. Er soll die weltweite Vermarktung des E-Mobils vorantreiben. Gemeinsam mit Ford startete Think in den 90ern. Erfolg stellte sich aber erst nach der Trennung ein.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.