Schriebers Stromkasten, Teil 97

Schriebers Stromkasten, Teil 97 Schriebers Stromkasten, Teil 97

Schriebers Stromkasten, Teil 97

— 24.09.2010

Rätsel um stromernden Meriva

Ein Meriva an der Steckdose – was hat das zu bedeuten? Außerdem im Stromkasten: ein Elektro-Ka, Neuigkeiten von Saab, ein E-Prius für die USA und viel Einigkeit in Deutschland.

• Kaum entdeckt ein Erlkönigjäger einen Opel Meriva beim Stromtanken, kommt das Opel-Dementi: Nein, einen E-Meriva wird es nicht geben. Was das Ganze soll? Einige auf Elektroantrieb umgebaute Meriva beteiligen sich an dem Forschungsprojekt "MeRegio", das sich eine intelligente Ladeinfrastruktur zum Ziel gesetzt hat. Wenn nicht E-Meriva, was dann, Opel (außer dem Ampera mit Reichweitenverlängerer ab 2011)? "Wir entwickeln in alle Richtungen", so Opel-Sprecher Andrew Marshall. Er bat um drei Wochen Geduld. • Toyota will bis 2012 in den USA einen rein elektrischen Prius EV für umgerechnet rund 21.500 Euro verkaufen. Das kündigte Entwicklungschef Uchiyamada in Detroit an.

Übersicht: News und Tests zum Opel Meriva

• Die Columbus Challenge, eine neue Interessengemeinschaft zur Förderung der E-Mobilität, stellte sich auf dem Deutschen Trendtag im Hamburg vor. Und brachte gleich ein neues Auto mit: einen in Schweden auf E-Antrieb umgebauten Ford Ka, den das Energieunternehmen Care Energy vertreibt. Für stattliche 54.000 Euro. Gast der Columbus Challenge war auch Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Denn auch Wales ist einer, der an die E-Mobilität glaubt. Für ihn entscheidend: Preis und Reichweite. Nur der neue Chevrolet Volt komme ihm nicht ins Haus. "Von meinem Vater habe ich gelernt: bloß keinen Chevy." • Saab zeigt in Paris sein erstes Elektroauto. Der 9-3 ePower mit 135-kW-Motor basiert auf dem Sport Combi. Die Reichweite wird mit bis zu 200 Kilometern angegeben. Zunächst sollen 70 Autos in Schweden getestet werden.

Sparsam: Hier geht es zu den Greencars

• Die deutschen Autobauer Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW haben sich darauf geeinigt, ein einheitliches Stecksystem zum Laden der Akkus in E-Autos zu entwickeln. Auch Energieriese RWE setzt auf diese einheitliche Norm. • Das Kooperations-Dreieck ist perfekt. Nachdem Daimler mit RWE in Sachen E-Mobilität zusammenarbeitet und auch mit den Chinesen von BYD ein E-Auto plant, verkündeteten nun RWE und BYD eine E-Partnerschaft und gemeinsame Versuchsflotten ab 2011.

Autor: Hauke Schrieber

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