Schulbus-Check des ADAC

ADAC Schulbus-Check 2008 ADAC Schulbus-Check 2008

Schulbus-Check des ADAC

— 18.02.2008

Ölsardinen mit Schulranzen

Deutsche Schulbusse sind oft in einem schlechten Zustand. Das fand der ADAC bei seinem Schulbus-Check 2008 heraus. Häufigste Mankos: Überfüllung, zu hohes Tempo und technische Mängel.

Der ADAC hat deutsche Schulbusse unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Tests sind teilweise verheerend. Der Automobilclub konnte drei Hauptprobleme feststellen. Zum einen war die Platzsituation in vielen Bussen katastrophal. Bei 18 Fahrten, die die Tester in fünf Bundesländern begleiteten, waren die Kinder oft "eingepfercht wie Ölsardinen". Zudem standen die Fahrer häufig unter extremem Zeitdruck und waren viel zu schnell unterwegs. Mehrmals zeigte die Tachonadel mehr als 80 km/h  an – mit stehenden Fahrgästen sind jedoch nur 60 km/h erlaubt.

Mehr Geld für die Busse

Das Ergebnis der technischen Überprüfung ergab, dass einige Schulbusse erhebliche Mängel aufwiesen. Drei Fahrzeuge wurden sogar als nicht betriebssicher eingestuft und aus dem Verkehr gezogen. Die häufigsten Probleme waren verschlissene und beschädigte Reifen sowie Defekte an Bremssystem, Lenkung und Karosserie. Der ADAC fordert nun aufgrund der schlechten Test-Ergebnisse mehr Geld für Schulbusse, geringere Auslastung, besser abgestimmte Fahrpläne und geschulte Busbegleiter.

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