Schwacher Absatz in Deutschland und den USA

Schwacher Absatz in Deutschland und den USA

— 03.09.2002

BBS-Räder rollen in die roten Zahlen

Der Räderhersteller BBS muss der schwächeren Automobilkonjunktur Tribut zollen. Und rutscht 2002 in die roten Zahlen.

Auch die Radindustrie hat unter der schwachen Autokonjunktur zu leiden. BBS – Produzent hochwertiger Leichtmetallräder – rutscht 2002 in die roten Zahlen. Der Halbjahresverlust von 6,7 Millionen Euro könne nicht ausgeglichen werden, so dass auch im Gesamtjahr ein Fehlbetrag erwartet werde, berichtete die BBS-Kraftfahrzeugtechnik AG am Dienstag (3.9.2002) in Schiltach (Kreis Rottweil). 2001 hatte es per Ende Juni noch ein Nachsteuerergebnis von 3,5 Millionen Euro gegeben.

BBS leidet vor allem unter der Kaufzurückhaltung in Deutschland und den USA. Im Vorjahr hatte BBS noch ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 9,2 Millionen und einen Jahresüberschuss von 6,2 Millionen Euro erzielt.

BBS, auch Ausrüster von Schumis Formel-1-Ferrari, will trotz der ungünstigen Bedingungen den Vorjahresumsatz von 178,4 Millionen Euro wieder erreichen. Nach sechs Monaten lag er mit 80,7 Millionen Euro um drei Prozent unter den Vorjahreszahlen.

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