Fahrbericht Seat Altea

Fahrbericht Seat Altea Fahrbericht Seat Altea

Seat Altea

— 22.03.2004

Schön preiswert

Starkes Stück von Seat: ein gestylter Van für 16.890 Euro. Der Altea Van tritt ab Juni gegen Touran, Scénic oder auch C-Max an.

Enorme Agilität und beste Kurvenlaune

Praktisch wie eine Eier legende Wollmilchsau, schön wie die Schiffer und Spaß bringend wie der Karneval in Rio. Dazu natürlich noch günstig wie ein Aldi-Angebot – so hätten wir unser Auto gern. Sie sagen, das gibt es gar nicht? Dann schauen Sie sich doch mal den Seat Altea auf dieser Seite an. Der Ibero-Van tritt ab Juni gegen VW Touran, Renault Scénic oder auch Ford C-Max an.

Und er will uns alle Wünsche auf einmal erfüllen. Dazu hat ihm Chef-Designer Walter de' Silva Schwünge ins Blech gestanzt, die ungemein lebendig wirken. Hier dürfen wir endlich das mediterrane Design genießen, das Seat seit Jahren ankündigt. Markantes Gesicht, knackiger Po, Dach- und Seitenlinien wie von einem Taifun gezeichnet – allein das Anschauen macht Spaß. Hinterm Lenkrad geht das Vergnügen dann richtig los.

Seat spendiert dem Altea gut gepolsterte Sitze mit ausgeprägten Wangen für perfekten Seitenhalt. Vom Wolfsburger Bestseller stammt weitgehend die (unsichtbare) Technik des Altea. Bei Abstimmung von Fahrwerk und Federung wählt Seat aber eine spürbar sportlichere Richtung. Das heißt: enorme Agilität in der Stadt und außerorts beste Kurvenlaune.

Motorenpalette und Preise im Überblick

Präzise Schaltung, gefühlvolle und exakte Lenkung sowie hoher Fahrkomfort machen den Fahrspaß schließlich perfekt. So viel sportliches Engagement haben wir im Touran noch nicht entdeckt. Für temperamentvolles Vorankommen sorgt bei unserer ersten Ausfahrt ein Zweiliter-TDI mit 140 PS. Ein prima Motor für rasante Zwischenspurts und seltene Tankstopps. Laut Seat braucht er gerade mal 5,8 Liter im Schnitt. Wir werden es überprüfen.

Sehr familienfreundlich: das enorme Platzangebot auch im Fond, die vielen Ablagen und Fächer (insgesamt über 30!), das serienmäßige Gepäcknetz und der doppelte Kofferraumboden. All das macht den Altea zu einem praktischen Familientransporter.Aber nicht automatisch zu einem Mini-Van. Dafür bietet der Innenraum zu wenig Variabilität, lediglich die Rücksitzlehnen lassen sich vorklappen. Egal. Schließlich kostet das Einstiegsmodell (1.6-Benziner mit 102 PS) 16.890 Euro – 3385 Euro weniger als ein gleich starker Touran. Schön (und) preiswert eben, der Altea. Hoffentlich bleibt das so.

Wie gefällt Ihnen der Seat Altea?

Ob ein Auto letztlich ankommt, wissen nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig. Vergeben Sie eigene Noten für den Seat Altea. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

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