Seat Ateca X-Perience (2016): Sitzprobe

Seat Ateca X-Perience (2016): Sitzprobe

— 29.09.2016

Der wilde Top-Ateca

Ein bisschen mehr geht immer: Seat spendiert dem Ateca eine crosse X-Perience-Variante. AUTO BILD hat die Sitzprobe im wild verplankten SUV gemacht!

Ein normales SUV ist zu langweilig? Tja, dann braucht es einfach ein bisschen mehr Styling – und schon wird aus normal extravagant. Das dachte sich wohl auch Seat. Denn die Spanier haben den Ateca in martialische Offroad-Klamotten gesteckt. Erst mal nur als Studien-Versuchsballon, aber seriennah. AUTO BILD hat sich den wilden Spanier in der Sitzprobe genau angeschaut!

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Matter Lack und glänzende Details zieren die seriennahe Studie des Seat Ateca X-Perience.

Ist das ein Kuhfänger? Nein, aber die Front des Ateca X-Perience sieht trotzdem so aus, als würde das SUV gerne alles von der Straße räumen, was sich ihm in den Weg stellt. Riesige Gitter in Grill und Lufteinlässen. Und dann dieser Lack! Das matte Oliv lässt die Ecken und Kanten des Ateca besonders plastisch wirken, abgestimmt haben die Designer das Ganze mit orangefarbenen Akzenten: Spiegelkappen, Schürzen- und Schwellereinsätze leuchten freundlich aus dem markigen Blechkleid hervor. Auch das Schuhwerk hat sich an den robusten Look angepasst: Der X-Perience steht auf dreifarbigen 18-Zöllern, die mit grobstolligen Michelin-Reifen bezogen sind. Da hört man vor dem inneren Ohr schon das Summen, das das grobe Profil auf der Autobahn erzeugt.

Seat Ateca/X-Perience (2016): Vorstellung

Topmotorisierung im Ateca X-Perience

Genau dort, nämlich auf der Autobahn, dürfte der Ateca X-Perience trotz Offroad-Schmuck gut klarkommen. Denn unter der Haube arbeitet der Top-Motor: 190 PS leistet der Zweiliter-TDI. Das maximale Drehmoment beträgt 400 Newtonmeter, die über ein Siebengang-DSG-Getriebe an alle vier Räder geschickt werden. In Kombination mit dem Antriebskontrollsystem XDS soll der X-Seat auf schlechten oder nicht befestigten Pisten lässig weitercruisen. Aber Moment mal! Bei all der Offroad-Optik fragt man sich schon, was sich technisch getan hat. Denn bis hierhin gibt es auf der Antriebsseite nichts, was man nicht auch für den normalen Ateca ordern könnte. Wie sieht's zum Beispiel mit einer Höherlegung aus? Ja, 15 Millimeter Höhenplus bringt die modifizierte Federung, zehn Millimeter die Rad-Reifen-Kombination. Macht in Summe: 25 Millimeter.

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Kleine Details machen den Unterschied

Rustikal und trotzdem stylish: die Gummi-Fußmatten mit Reifenprofil.

Drinnen geht es munter weiter mit rustikalen Stoffen für die Sitze. Edles Leder schmeichelt den Händen und sieht schick aus. Die Nähte nehmen das Orange von draußen wieder auf und wirken belastbar. Ansonsten sieht es drinnen aus wie in jedem anderen Ateca auch. Na ja, wären da nicht die kleinen, aber feinen Logo-Details am Lenkrad, an den Einstiegsleisten und in den Fußräumen. Da liegen Gummifußmatten, die aussehen, als hätte ein Supersportler für den Soft-Offroader sein Profil gelassen. Ansonsten alles wie gehabt: Sitzposition und Platzverhältnisse sind hervorragend, auch im Fond. Hier sitzen auch Fast-Zwei-Meter-Typen entspannt aufrecht und könnten auch noch den Hut auflassen.

Seat Ateca X-Perience (2016): Sitzprobe

Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Ein Satz mit X – aber anders als gedacht, denn ich würde mal schätzen, dass der Ateca X-Perience richtig gut ankommen würde. Warum? Weil die Optik des Topmodells scharf ist. Aber ehrlich: Der normale Ateca lässt sich wohl genauso gut durchs leichte Gelände bugsieren.

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