Seat-Cordoba-Gewinnspiel

Ein besonderer Tag Ein besonderer Tag

Seat Cordoba Gewinnspiel

— 18.12.2002

Ein besonderer Tag

Einmal Testfahrer sein, einmal ein Auto direkt vom Band weg als Erster zu fahren – davon träumen viele. Gewinner Patrick Karlisch hat es gemacht. Und nebenbei seine Liebe zu Barcelona entdeckt.

Seat Cordoba im Wert von 17.000 Euro

Als Patrick Karlisch an diesem Morgen aus dem Fenster sieht, ist alles anders. Ein trüber Tag beim Blick aus dem neu gebauten Häuschen in Bochum hätte ihm das Aufstehen nicht gerade erleichtert. Doch jetzt funkelt ihm im vierten Stock des Luxushotels das morgendliche Barcelona entgegen. Statt fünf Grad und Dezember-Regen – 15 Grad und Sonnenschein. Glück muss man eben haben.

Und eine Frau, deren wachsamem Auge kein lukratives Preisausschreiben entgeht. Denn abgeschickt hatte die Teilnahmekarte für das große Seat-Gewinnspiel von automobil uncd autobild.de Nicole Karlisch, jedoch mit dem Namen ihres Mannes Patrick. Und so sitzt die Mutter von Miguel (4) und Maday (1) gerade im tristen Bochum, während ihr Gatte einen aufregenden Tag vor sich hat.

Denn der Hauptgewinner unseres Gewinnspiels darf sich nicht nur einen einen nagelneuen Seat Cordoba im Gesamtwert von 17.000 Euro zusammenstellen. Bestandteil des Preises ist auch eine Reise nach Barcelona inklusive Stadtbesichtigung, Testfahrt in einem fabrikneuen Cordoba und Besichtigung des Seat-Werkes in Martorell, 30 Kilometer westlich von Barcelona. Viel Programm für einen Tag.

Gewinner Karlisch auf Tour in Barcelona

Doch kein Problem für Patrick Karlisch: "Ich wollte schon immer mal wissen, wie sich ein Urlaub auf Japanisch anfühlt", scherzt der 31-jährige Radio Network Engineer, als wir an der Kolumbus-Säule vorbei in die Ramblas eintauchen, die mit majestätischen Platanen bepflanzten Boulevards der katalanischen Metropole.

Die Architektur des genialen Baumeisters Antoni Gaudí hat es dem Bochumer besonders angetan, der seine Urlaube mit der Familie am liebsten auf Madeira verbringt. Doch der besonderen Atmosphäre der 1,7-Millionen-Stadt mit ihrem äußerst lebendigen Gemisch unterschiedlichster Baustile ist Karlisch schnell erlegen. "Ich möchte gern alle Metropolen Europas bereisen." Und nach Barcelona will er nach dem ersten Vorgeschmack "auf jeden Fall nochmal mit Familie".

Fasziniert betrachtet er die weltbekannte Sagrada Familia, an der immer noch heftig gebaut wird. Den Grundstein legte Gaudí bereits 1884 – im Alter von 26 Jahren. Die unvollendete Symphonie aus Stein, Eisen, Ton und Glas könnte im Jahre 2025 fertig gestellt sein, sagen die Schätzungen von Experten. Karlisch kommentiert pragmatisch: "Da hat er wohl vergessen, ein Datum für die Fertigstellung zu fixieren."

Erste Ausfahrt im neuen Seat Cordoba TDI

Unser kleiner Trip durch Barcelona endet im Park Güell, dem ebenfalls vom allgegenwärtigen Meister der Stil-Verschmelzung konzipierten Areal über den Dächern der Stadt. Eine idealer Ort für eine Verschnaufpause, doch Patrick Karlisch fiebert schon dem nächsten Programmpunkt entgegen: einer ersten Ausfahrt in "seinem" neuen Auto, einem Cordoba TDI.

Als Familienvater legt er natürlich besonderen Wert auf hohe Alltags- und Familientauglichkeit. Doch auch das Design des flotten Spaniers hat es ihm angetan. "Die Rückleuchten sind schon rassig. Erinnern mich irgendwie an Alfa", sagt Karlisch, und lobt schnell noch die gelungene Front, bevor er sich gleich dem für ihn Wesentlichen zuwendet: Kofferraum und Fondsitze. "Für eine Familie mit zwei Kindern völlig ausreichend. Und wenn man mal was Sperriges transportieren muss, kann man die Rückbank umlegen. Klasse."

Dann geht's auf die Probefahrt. Irmgard Mroz von Seat Deutschland übergibt symbolisch den Schlüssel. Symbolisch, weil es den Cordoba erst ab Frühjahr 2003 bei den deutschen Händlern geben wird und Familie Karlisch noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat, wie die 17.000 Euro genau angelegt werden sollen.

Schwarz, Silber, Rot – oder lieber Polarblau?

"Ein Diesel sollte es sein, und die Signo-Ausstattung wäre toll", meint Patrick Karlisch. Aber zu diesem Zeitpunkt stehen die Preise für Deutschland noch nicht exakt fest. Auch die Frage der Farbe ist auf einmal wieder offen. "Meine Frau wollte erst Schwarz, hat sich dann für modernes Silber entschieden. Aber dieses Rot sieht auch sehr gut aus", sagt ein etwas verunsicherter Ehemann. Da muss der Familienrat wohl noch mal tagen.

Die erste Sitzprobe besteht der innen sehr hochwertig wirkende Spanier auf Anhieb. "In manchen Autos sitze ich zu tief, oder das Lenkrad passt irgendwie nicht." Doch mit den höhenverstellbaren Vordersitzen und dem in Höhe und Reichweite verstellbaren Lenkrad klappt das ohne Probleme. "Hier sitze ich wirklich perfekt", lobt der glückliche Gewinner und findet sich in dem für ihn ungewohnten Auto auf Anhieb zurecht.

"Sehr übersichtlich, die Lenkung ist bei langsamer Fahrt sehr leichtgängig – das mag meine Frau." Einziger Kritikpunkt des Cordoba-Besitzers in spe: "Die Klimaanlage kann ich schlecht ablesen. Zu tief." Doch das ist schnell vergessen, als er entdeckt, dass der Blinker nach dem Antippen drei Mal automatisch blinkt. "Wie in der Oberklasse."

"Hab mich schon richtig dran gewöhnt", schwärmt der Familienmensch nach der 60 Kilometer langen Testfahrt, die am Werk in Martorell endet. Dort erwartet Karlisch eine weitere Verunsicherung: Am Band entdeckt er einen Cordoba in Polarblau. "Diese Farbe würde mir auch gefallen." Wir wollen ihm die Entscheidung leichter machen und lassen ihn genau dieses Auto, das vor ihm noch niemand auch nur einen Meter bewegt hat, vom Band fahren. Für Patrick Karlisch der Höhepunkt des Tages.

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