Seat IBE auf dem Genfer Autosalon 2010

Seat IBE Seat IBE

Seat IBE auf dem Genfer Autosalon 2010

— 01.03.2010

Scirocco auf Spanisch

Seat zeigt mit dem IBE, wie ein kompaktes Sportcoupé aus Spanien aussehen könnte. Der 2+2-Sitzer wird von einem Elektromotor angetrieben und feiert auf dem Genfer Autosalon Premiere.

Nanu, hat Seat den VW Scirocco geklont? Auf den ersten Blick erinnert das Concept Car IBE für den Genfer Autosalon 2010 (4. bis 14. März) stark an das Wolfsburger Coupé. Kurz, eine extrem niedrige Front und breite Schultern. Doch das Coupé mimt nicht nur den Sportler, es ist dank Elektroantrieb auch ein sauberer Vertreter seiner Zunft. Denn laut Seat-Chef James Muir arbeitet Seat intensiv an der Elektromobilität, sowohl am Plug-In-Hybrid- als auch am reinen Elektroantrieb. Seat-Chefdesinger Luc Donckerwolke bezeichnet den IBE als "genetischen Pool" für die kommenden Seat-Fahrzeuge, die Spanier setzen also weiter auf eine dynamische Linie.

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Kurz und knackig: Der IBE ist nur 3,78 Meter lang und 1,22 Meter hoch.

In der Länge misst der Seat IBE 3,78 Meter – damit ist er mehr als 25 Zentimeter kürzer als ein Ibiza. Dafür baut er mit 1,80 Meter sehr breit, mit der geringen Höhe von nur 1,22 Meter entsteht eine dynamische Form. Dazu kommt der Zweitürer mit einer extrem flachen Fronthaube und dem weit nach hinten gezogenen Dach daher. Er steht auf fetten 19-Zoll-Rädern, die aber mit einem 175er-Format schmal ausfallen, um den Rollwiderstand zu senken. Filigrane Scheinwerfer in Voll-LED-Technik nehmen die Seat-typische Pfeil-Form ("Arrow-Design") auf. Einen klassischen Kühlergrill gibt es nicht, zwei Lufteinlässe im unteren Stoßfänger reichen für den relativ geringen Kühlluftbedarf des Elektroantriebs völlig aus. Die Haube fällt sehr flach aus, weil der E-Motor wenig Platz benötigt. Das Heck nimmt die Formen der Front neu auf. Heckleuchten in LED-Lichtleiter-Technik, der angedeutete Diffusor unter der Stoßfläche oder der Gittereinsatz statt eines Auspuffrohres runden das Design ab.

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Ein Auspuffrohr sucht man vergebens, der Seat IBE fährt rein elektrisch.

Der 2+2-Sitzer ist knapp geschnitten, soll aber mit dem weit nach hinten gezogene Dach für eine ordentliche Innenraumhöhe sorgen. Der Kofferraum wird nur ausreichend zu beladen sein. ausreichend für Gepäck oder Freizeitausrüstung bereit halten, denn die Lithium-Ionen Batterie ist im Heck platziert. Der Elektromotor sitzt vorn. Mit einer Leistung von maximal 102 PS und dem Drehmoment von 200 Newtometer soll der IBE in nur 3,4 Sekunden Tempo 50, binnen 6,3 Sekunden Tempo 80 und nach 9,4 Sekunden 100 km/h erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt.

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