Kaufberatung Seat Ibiza

Seat Ibiza Seat Ibiza Seat Ibiza

Seat Ibiza: Kaufberatung

— 18.05.2016

Ab nach Ibiza

Dreitürer, Fünftürer und Kombi; dazu neun Motoren, fünf Ausstattungen und zahlreiche Pakete. Der Seat Ibiza bietet jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten. Welche davon überzeugen am meisten?

Was haben die vorwiegend als Partylocation bekannte Baleareninsel Ibiza und der nach ihr benannte Seat-Bestseller gemein? Richtig, bei beiden handelt es sich um echte Klassiker in ihrem jeweiligen Bereich. So gibt es den Ibiza bereits seit 1984. Die aktuelle vierte Generation ist seit 2008 im Programm. Natürlich zwischendurch optisch geliftet und technisch auf Stand gebracht. Zum letzten Mal modifiziert wurde der Spanier Mitte 2015. Es war nach 2012 bereits die zweite Überarbeitung. Das Blech blieb dabei allerdings so gut wie unangetastet. Einziges Make-up: neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht (ab Style). Dazu besteht bei den Ausstattungslinien Style und FR seither die Möglichkeit, die Kühlergrill-Umrandung und die Spiegelkappen farblich zu individualisieren. Die meisten Neuerungen fanden unter dem Blech statt. Apropos Blech: Das wirkt mit seiner kantig markanten Linie bis heute frech, sympathisch und sportlich. Sein wahres Alter sieht man dem Spanier nicht an. Im richtigen Leben würde man sagen: prima gehalten.
Im Überblick: Alle News und Tests zum Seat Ibiza

Dreitürer, Fünftürer, Kombi: Für jeden den passenden Ibiza

Klare Sache: 65 Prozent der Ibiza-Käufer greifen zum Fünftürer, 20 Prozent zum Dreitürer (SC) und 15 Prozent zum Kombi (ST).

Besonders attraktiv und interessant macht den Ibiza die große Karosserieauswahl. So ist er nicht nur als Drei- und Fünftürer, sondern auch als besonders praktischer Kombi erhältlich. Singles und junge Pärchen ohne Kinder dürften sicherlich schnell am betont sportlichen Design des SC getauften Dreitürers Gefallen finden, wenngleich sich die 700 Euro für die beiden zusätzlichen Türen nicht nur bei der Montage eines Kindersitzes auszahlen; der Einstieg und Zugang in den Fond gestaltet sich damit um Längen komfortabler. Zudem bietet der Fünftürer hinten spürbar mehr Kopffreiheit. Wer dennoch dem Dreitürer den Vorzug gibt, sollte unbedingt das generell empfehlenswerte Winter-Paket (360 Euro) mitbestellen. Es umfasst beim SC nämlich neben beheizbaren Vordersitzen, einer Scheinwerferreinigungsanlage sowie beheizten Scheibenwaschdüsen auch die Einstiegshilfe Easy-Entry. Zwar leider nur auf der Beifahrerseite, doch das ist immer noch besser als gar nicht. Beiden Karosserievarianten gemein: ein Standardkofferraumvolumen von 292 Liter. Beim Maximalwert bietet der Fünftürer mit 938 zu 930 Litern minimal mehr. Werte, die sich im Rahmen des Klassendurchschnitts bewegen. Die Lehnen lassen sich allerdings erst vorklappen, wenn zuvor die auch komplett entfernbaren Sitzkissen aufgestellt wurden. Eine ebene Ladefläche ergibt sich allerdings auch dadurch nicht.

Ein ärgerlicher Schönheitsfehler in Sachen Variabilität, den auch der Kombi teilt. Für diesen stellt Seat weitere 800 Euro in Rechnung. Geht es ums Ladevolumen – das restliche Platzangebot ist bis auf Unterschiede in der Kopffreiheit hinten in allen drei Varianten gleich gut –, ist das prima angelegtes Geld. Denn die rund 18 Zentimeter mehr "Heck" kommen ausschließlich dem Ladeabteil zugute. Es fasst beim ab Werk mit Dachreling ausgestatteten ST mit 430 bis 1164 Liter deutlich mehr. Beim ihm ein Muss: das Laderaumtrenngitter aus dem Zubehör für 160 Euro. Ebenfalls ordern sollte man für alle drei Ibiza-Varianten das 210 Euro teure Comfort-Ablagen-Paket. Es umfasst neben Ablagefächern unter den Vordersitzen, Verzurrösen im Kofferraum und einer Mittelarmlehne mit Ablage vorn beim Kombi zusätzlich eine 12-V-Steckdose im Heck sowie eine praktische, leicht entfernbare Ablagebox unter der stabilen Laderaumabdeckung.

Abolut bequem: Die Sitze sind langstreckentauglich

Das Ibiza-Cockpit präsentiert sich aufgeräumt und funktionell. Die Verarbeitung stimmt.

Keine Rätsel gibt das teilweise unterschäumte Cockpit auf. Getreu dem Motto "reinsetzen, durchblicken und wohlfühlen" präsentiert es sich aufgeräumt, übersichtlich, funktionell und sehr gut verarbeitet. Die Ablagemöglichkeiten sind okay, das aus dem Leon stammende Volant griffig und formschön. Das dahinterliegende, weiß beleuchtete Kombiinstrument mit großem Multifunktionsbildschirm zwischen Tacho und Drehzahlmesser wirkt edel und ist gut ablesbar. Nichts auszusetzen gibt es auch an den bequemen, straff gepolsterten Sitzen. Sie verdienen uneingeschränkt das Prädikat langstreckentauglich. Die in FR und Cupra betont sportlich ausgeführten Sportsitze toppen dieses erfreulich hohe Niveau nochmals. Lob verdienen auch die je nach Ausstattung unterschiedlich ausgestatteten drei Multimediasysteme. Optimal in der Mittelkonsole platziert, lassen sie sich über einen Touch-Bildschirm kinderleicht und intuitiv bedienen.

Was die passive Sicherheit betrifft, fährt der Ibiza serienmäßig ab Werk lediglich mit Front- sowie Kopf-Thorax-Seitenairbags vor. Die eigentlich zur Pflichtausstattung gehörenden Kopfairbags hinten kosten 225 Euro extra. Ganze Arbeit geleistet haben die Seat-Ingenieure beim Fahrwerk, das bei der letzten Modellpflege grundlegend überarbeitet wurde. Der Spagat zwischen Komfort und Handlichkeit ist mustergültig gelungen. So ausgewogen-komfortabel und gleichzeitig sportlich handlich wie der Ibiza fährt sich kaum ein anderes Auto in dieser Klasse. Ideale Ergänzung dazu: die präzise und mitteilungsstarke elektromechanische Servolenkung.

Große Auswahl: Sechs Benziner und drei Diesel sind im Angebot

Ebenfalls keine Sorgen braucht man sich darüber zu machen, im Ibiza-Programm womöglich nicht den richtigen, für seine individuellen Bedürfnisse und Ansprüche passenden Motor zu finden. Denn das diesbezügliche Portfolio umfasst nicht weniger als sechs Benziner und drei Diesel, die eine Leistungsspanne von zivilen 75 bis sportlichen 192 PS abdecken. In dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit. Ebenfalls ungewöhnlich: Bei zwei Drittel der Direkteinspritzer, sprich sechs von neun, handelt es sich um Dreizylinder. Der in drei Leistungsstufen angebotene Einliter-Benziner ist einer von ihnen. Als Sauger leistet er 75 PS, mit Turboaufladung bringt es der gleiche Motor auf 95 oder 110 PS. Darüber hinaus gibt es noch drei Vierzylinder-Turbobenziner mit 1,2, 1,4 und 1,8 Liter Hubraum (90, 150 und 192 PS) sowie für Selbstzünderfreunde einen 1,4-Liter-TDI. Der drehfreudige Dreizylinder ist ebenfalls in drei Varianten erhältlich. Je nach Auslegung leistet er 75, 90 oder 105 PS. Bis auf den Einstiegs-Benziner und den 1.2 TSI verfügen alle Motoren serienmäßig über ein Start-Stopp-System. Einheitlich dagegen: die kundenfreundlich langen und variablen, maximal zwei Jahre oder 30.000 Kilometer betragenden Wartungsintervalle.

Ein Artikel aus AUTO TEST

Der Einliter leistet als Sauger 75 PS, als Turbo wahlweise 95 oder 110 PS.

1.0 (75 PS): 75 PS und 95 Nm hören sich erst einmal nicht sonderlich üppig an, sind de facto aber gar nicht so wenig. So ist Fahrspaß überraschenderweise selbst beim prima am Gas hängenden sowie willig hochdrehenden und dreizylindertypisch hell klingenden Saugbenziner kein Fremdwort. Klar gehört er nicht zur Fraktion der Sprinter und Durchzugswunder, für den Alltag reicht sein Temperament aber völlig aus. So lässt sich der Ibiza mit ihm im Stadt- und Kurzstreckenverkehr flott, schaltfaul, harmonisch und angenehm bewegen. Gut, ab Tempo 120 gestaltet sich das weitere Beschleunigen etwas zäh, und an langen Steigungen sollte man rechtzeitig zurückschalten, doch wer keine falschen Erwartungen hat, ist bereits mit dem 75-PS-Motor in Summe gut bedient. Zumal der selbst im oberen Drehzahlbereich keineswegs laut oder gar aufdringlich wird. Der Verbrauch geht mit 5,2 Litern in Ordnung. Immer eine Überlegung wert: das in Verbindung mit den Ausstattungsniveaus Reference und Style für 250 Euro optional angebotene Start-Stopp-System. Es drückt den Durst auf 4,8 Liter und reduziert gleichzeitig die Kfz-Steuer um 20 Euro.

1.2 TSI (90 PS): Wer es generell flotter mag und gern ein deutliches Plus an Leistungsreserve in der Hinterhand hat, greift jedoch besser zum 90 PS starken 1,2-Liter-TSI. Mit seinen 160 Nm, die konstant von 1400 bis 3500 Umdrehungen anliegen, wirkt er auch außerhalb der Stadt jederzeit souverän und durch die Bank deutlich flotter. Der leise und kultiviert laufende Vierzylinder-Turbobenziner tritt kraftvoll an und zieht gleichermaßen energisch wie homogen durch. Obwohl er ohne Start-Stopp-System auskommen muss, liegt der Verbrauch mit 4,9 Litern nur um 0,1 Liter über dem des Dreizylinder-Saugers mit diesem Feature. Ohne sind es sogar 0,3 Liter weniger. Preislich belastet der drehfreudige, ebenfalls mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattete Vierzylinder das Budget allerdings mit 750 respektive 1000 Euro mehr. Angesichts des deutlichen Mehrwerts in Sachen Temperament und Fahrfreude ein vertretbarer Aufpreis. Nicht zu Unrecht ist der 1.2 TSI aktuell der gefragteste Motor im Ibiza-Programm.
Preise Seat Ibiza: Benziner-Varianten
1.0 1.2 TSI 1.0 EcoTSI (95 PS)
Ibiza (Schalter|Automatik) 12.690 Euro|–
Reference (Schalter|Automatik) 13.690 Euro|– 14.690 Euro|–
Style (Schalter|Automatik) 14.990 Euro|– 15.990 Euro|– 16.680 Euro|–
FR (Schalter|Automatik) 17.990 Euro|–
Cupra (Schalter|Automatik)
1.0 EcoTSI (110 PS) 1.4 TSI ACT 1.8 TSI Cupra
Ibiza (Schalter|Automatik)
Reference (Schalter|Automatik)
Style (Schalter|Automatik) 17.430|18.930 Euro
FR (Schalter|Automatik) 18.740|20.240 Euro 21.140 Euro|–
Cupra (Schalter|Automatik) 23.060 Euro|–
1.0 EcoTSI (95 PS): Von einem Turbolader zwangsbeatmet, leistet der Einliter-Dreizylinder in der schwächeren Ausführung 95 PS. Damit steht er in direkter Konkurrenz zum 1.2 TSI. Das maximale Drehmoment ist bei beiden mit 160 Nm sogar identisch. Der Einstiegspreis liegt mit 15.980 zu 13.990 Euro allerdings deutlich höher, da Seat den 1.0 EcoTSI erst ab dem Niveau Style, dafür aber auch, den Kombi ausgenommen, als FR anbietet. Ausstattungsbereinigt beträgt der Mehrpreis 690 Euro. Darüber, ob die gut angelegt sind, lässt sich trefflich streiten. Zwar ist der gut gemachte Dreizylinder im Leerlauf kaum zu hören, genauso durchzugsstark, in seiner Kraftentfaltung vielleicht noch etwas homogener und sogar einen Tick drehfreudiger, kann dafür aber in Sachen Laufkultur insgesamt dem sympathischen 1.2er-Vierzylinder nicht ganz das Wasser reichen. Insbesondere beim Beschleunigen unter Volllast und beim Ausdrehen zeigt sich der Dreizylinder doch etwas knurrig und rau. Dafür fallen die Fahrleistungen noch etwas flotter und der Verbrauch nicht zuletzt dank Start-Stopp mit 4,3 Litern noch günstiger aus. In der Praxis sind die 0,6 Liter Unterschied auf dem Papier jedoch kaum von Bestand.

1.0 EcoTSI (110 PS): Wenn es ein aufgeladener, trendkonformer Dreizylinder sein soll, dann bitte die 750 Euro teurere 110-PS-Version mit Sechsganggetriebe. Insbesondere ab 2000 Touren, wenn die vollen 200 Nm anliegen, präsentiert sie sich deutlich kräftiger als die 95-PS-Ausführung, was die signifikanten Unterschiede in den Fahrleistungen – bei identischem Verbrauch – belegen. Ebenfalls für die stärkste Ausbaustufe des Dreizylinders sprechen der zumindest subjektiv kultiviertere Lauf und die Möglichkeit, ihn mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zu bestellen. 1.4 TSI ACT (150 PS): Nur als FR gibt es den zivilen Top-Benziner in Form des 150 PS starken 1.4 TSI. Ein laufruhiges und absolut souveränes Triebwerk, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Technische Besonderheit: die unmerklich agierende Zylinderabschaltung. Im Teillastbetrieb läuft der Vierzylinder spritsparend mitunter nur auf zwei Töpfen.
Preise Seat Ibiza: Diesel-Varianten
1.4 TDI Ecomotive (75 PS) 1.4 TDI (90 PS) 1.4 TDI (105 PS)
Ibiza (Schalter|Automatik)
Reference (Schalter|Automatik) 16.500 Euro|–
Style (Schalter|Automatik) 17.690 Euro|– 18.215|19.715 Euro 18.740 Euro|–
FR (Schalter|Automatik) 20.240 Euro|–
Cupra (Schalter|Automatik)
1.4 TDI Ecomotive (75 PS): Der Sparmeister unter den Ibiza-Modellen ist keine Empfehlung wert. Die Motor- und Getriebecharakteristik bilden in Summe keine harmonische Einheit. Schade, denn Leistung und Drehmoment reichen eigentlich voll und ganz aus. 1.4 TDI (90 PS): Spritzig, drehfreudig, durchzugsstark und mit 3,7 Litern noch dazu sehr sparsam. Für Vielfahrer ist die harmonische, leider erst ab Style erhältliche 90-PS-Version des Dreizylinder-TDI die Idealmotorisierung. Ordentlich gedämmt und dezent freundlich nagelnd, stehen ab 1500 Touren bereits die maximalen 230 Nm bereit. Mehr als genug für zügiges Anschieben und gleichermaßen entspanntes wie flottes Vorankommen. Speziell in Kombination mit dem Siebengang-DSG die Empfehlung im Ibiza-Diesellager. Bei gleicher Ausstattung 525 Euro teurer als der Ecomotive. 1.4 TDI (105 PS): Nur mit Fünfganggetriebe, dafür aber auch als FR, gibt es den 105-PS-TDI. Er bietet gegenüber der 90-PS-Variante für 525 Euro extra 20 Nm mehr Drehmoment, die aber über einen schmaleren Drehzahlbereich verteilt sind. Die Unterschiede bei Fahrleistungen und Souveränität sind vernachlässigbar. Im Grunde unnötig.

Ausstattung: Motorenseitig nicht beliebig kombinierbar

Die bedienfreundliche Klimaregelung umfasst bei Reference eine Klimaanlage. Bei Style, FR und Cupra kommt eine Klimaautomatik zum Einsatz

Keinesfalls empfehlenswert ist die Ibiza getaufte, nur für den Saugbenziner erhältliche Basisausstattung. Für sie gibt es weder Radio noch Klima ab Werk. Einzige Option: die Farbpalette. Die wahre Einstiegslinie ist somit Reference (plus 1000 Euro). Mit ihr fährt man bereits recht gut. So bringt sie neben elektrischen Fensterhebern vorn das Mediasystem "Touch" samt USB-Anschluss, Klimaanlage und eine Zentralverriegelung samt Funkfernbedienung mit. Bis auf die geteilt umklappbare Rückbank (150 Euro), elektrisch einstellbare und beheizte Außenspiegel (100 Euro) sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Bordcomputer ist bei ihr alles wirklich Wichtige dabei. Tipp: das Mediasystem Touch Colour für 250 Euro. Es beinhaltet nicht nur die beiden letztgenannten Features, sondern unter anderem auch ein Multifunktionslenkrad. Allerdings sind für Reference Optionen wie ein Tempomat oder Parkpiepser nicht erhältlich. Motorenseitig gibt es diese rationale Ausstattungslinie auf Benzinerseite bis 90 PS und bei den Dieseln für den 75-PS-TDI.

Kaufberatung Seat Ibiza

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Sobald nicht nur die reine Funktionalität im Fokus steht, beginnt für diese drei Motoren Style (plus 1300 Euro bzw. 1190 Euro beim TDI) Sinn zu ergeben. Bei den beiden EcoTSI-Dreizylindern und den Selbstzündern ab 90 PS fungiert diese Linie übrigens – ob man will oder nicht – generell als Basis. Hier fahren ab Werk neben allen beim Reference beschriebenen aufpreispflichtigen Optionen zusätzlich 15-Zoll-Aluräder mit 185/60er-Bereifung, Lederlenkrad, in Wagenfarbe lackierte Türgriffe und Außenspiegel, Klimaautomatik sowie Stoffeinlagen in den Türverkleidungen mit. Dazu kommt bei den EcoTSI-Motorisierungen das Fahrassistenz-Paket mit Berganfahrassistent, Tempomat und Müdigkeitserkennung, das von Seat für Style ansonsten mit 190 Euro extra in Rechnung gestellt wird. Und: Die Möglichkeit, den Ibiza mit Extras weiter aufzurüsten und aufzuhübschen, ist hier wesentlich umfangreicher als bei Reference. Die Optionen sind beim Ibiza übrigens durch die Bank angenehm zurückhaltend kalkuliert. Einzige Ausnahme: das elektrische Panoramaglasdach. Es sorgt zwar für viel Licht im Innenraum, lässt sich aber nur eine Handbreit nach hinten aufstellen und nicht komplett öffnen. Und dafür sind die von den Spaniern aufgerufenen 720 Euro dann doch etwas viel Geld.

Mit FR und Cupra wird's sportlich

Der ausschließlich als Dreitürer vom Band laufende Cupra gehört zur Topliga der kleinen Sportler.

Für alle, die es innen wie außen gern betont sportlich mögen, ist die Linie FR gedacht. Sie bietet Seat benzinerseitig ab 95 PS für SC und Fünftürer für weitere 1310 Euro an. Der 1.4 TSI ist – den Kombi eingeschlossen – ausschließlich in dieser Ausstattungslinie erhältlich. Dieselseitig gibt es nur die 105-PS-Version, jedoch mit Ausnahme des Kombi, in diesem Trimm. Der Aufpreis beträgt hier gegenüber Style 1500 Euro. Bei FR zusätzlich Standard: Doppelrohrauspuff, erstklassige Sportsitze, 16-Zoll-Aluräder mit 215/45er-Bereifung (1.4 TSI:17 Zoll) und Sportfahrwerk. Ebenfalls fix gesetzt sind Licht- und Regensensor, das Fahrerassistenz-Paket, die Einparkhilfe hinten, elektrisch anklappbare Außenspiegel, höheneinstellbarer Beifahrersitz, ab der B-Säule abgedunkelte Scheiben sowie Nebelscheinwerfer mit Abbiegefunktion. Tüpfelchen auf dem "i": das Mediasystem "Plus" mit CD-Player im Handschuhfach und 6,5-Zoll-Farb-Touchscreen. Bleibt der nur als Dreitürer und mit dem 192 PS starken 1,8-Liter-Topmotor angebotene Cupra. Er lässt in Sachen Ausstattung so gut wie keine Wünsche offen. So sind beispielsweise Parkpiepser rundum, die Einstiegshilfe Easy-Entry auf der Beifahrerseite, Bi-Xenonscheinwerfer, Alu-Pedalerie, 17-Zöller mit 214/40er-Bereifung das generell empfehlenswerte Winter-Paket, ein Navigationssystem sowie die adaptive Fahrwerksregelung "Drive Select" serienmäßig an Bord. Da kann man nicht meckern.

Weitere Infos zum Seat Ibiza sowie unsere konkreten Kaufempfehlungen finden Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Kaufberatung: Seat Ibiza

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden. Der Artikel handelt vom Seat Ibiza (Typ 6J) (Kaufberatung).

Veröffentlicht:

30.03.2016

Preis:

1,00 €

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