Seat Ibiza von Carlos Pont Gallego

Seat Ibiza von Carlos Pont Gallego Seat Ibiza von Carlos Pont Gallego

Seat Ibiza von Carlos Pont Gallego

— 16.01.2004

Balearen-Express

Außen Champagner, innen Creme – der Anblick von Carlos' Ibiza weckt die Lust auf Sommer, Sonne, Sound und mehr.

Vorne 60, hinten 40 Millimeter tiefer

Es ist nicht immer leicht, aus einem Fahrzeug etwas ganz Besonderes zu machen. Mit viel Gefühl fürs Detail und Mut zu Neuem hat sich Carlos Gallego aufgemacht, seinen 97er Ibiza zu bearbeiten. Der 27-jährige Spanier aus Barcelona steht auf wendige, kompakte Autos und ist außerdem Mitglied im "Stilcars Tuning Club". Da muss man nicht lange fragen, warum er sein Auto aufmotzt.

Bei den meisten Tuningfans beginnt die Sucht schleichend. Zuerst sind es nur ein paar Tieferlegungsfedern und ein anderes Lenkrad, aber mit der Zeit kommt man eben auf den Geschmack, und der Wille nach mehr stellt sich ein. Ebenso erging es Carlos. Das Verlangen nach einem Auto seiner Vorstellung wurde immer größer, bis er Nägel mit Köpfen machte – Schluss mit den Spielerein. Es musste was passieren.

Da die serienmäßigen Stoßdämpfer sowieso schon die Lebensdauer überschritten hatten, entschloss sich der Besitzer zu neuen Dämpfern aus dem Hause Koni. Und wenn schon ein neues Fahrwerk, dann natürlich gleich ein höhenverstellbares. Die Federn dazu kommen von Eibach. Diese Kombination bringt den Seat an der Vorderachse um 60 und an der Hinterachse um 40 Millimeter näher an den Asphalt. Bei diesem Eingriff kamen auch gleich andere Felgen und Reifen zum Einsatz. Carlos wollte ausgefüllte Radkästen und holte sich somit Räder der Größe 7,5x17 mit 215/40er-Reifen rundum. Um die Freigängigkeit der Räder zu gewährleisten, war ein Umbördeln der Kotflügel zuvor unumgänglich.

Reinigungskur für die Heckklappe

Mit diesen Umbaumaßnahmen kam der Ibiza schon um einiges sportlicher daher. Die serienmäßigen Anbauteile wie Front- und Heckschürze wurden durch lang nach unten gezogene Spoilerstoßstangen ersetzt. An der Karosserie änderte Carlos außerdem die Scheinwerferaufnahmen und die Motorhaube. Dadurch war es möglich, die Scheinwerfer des Fiat Punto zu installieren.

Nachdem die Arbeiten am Vorderbau des Wagens abgeschlossen waren, widmete sich Carlos tatkräftig der Heckpartie. Die Heckklappe wurde einer Reinigungskur unterzogen und ist seitdem frei von störenden Elementen wie Schloss oder Emblem. Mit dieser letzten Arbeit wurde der Karosserieumbau beendet und schließlich das Ganze mit einer Zweifarbenlackierung gekrönt.

Was jetzt noch fehlte, war mehr Power. Durch ein anderes Steuergerät war es ein Leichtes, 35 Mehr-PS zu mobilisieren. Um die Mehrleistung auch akustisch wahrzunehmen, installierte Carlos eine Devil-Sportauspuffanlage mit zwei Endrohren. Eine gelungene Kombination.

Holzparkett im Fahrzeug-Innenraum

Die nächste Etappe war der Innenraum, und da geht es ganz schön nobel zu. Was andere Leute im Wohnzimmer verbauen, das klebt hier im Kofferraum und am Dachhimmel. Carlos hat einfach mal was Neues ausprobiert und Parkett im Fahrzeug verlegt. Warum auch nicht? Der Kofferraum wirkt aufgeräumt. Die Subwoofer und die Verstärker befinden sich an ihrem Platz und warten auf ihren musikalischen Einsatz. Das Herzstück der Soundanlage bildet die Radio/CD-Wechsler-Kombination, die Kenwood lieferte.

Um auch videotechnisch up to date zu sein, entschied sich Carlos für einen Flachbildschirm, den er am Dachhimmel installierte. So haben die Fondpassagiere immer etwas gegen die Langeweile. Und selbst längere Fahrten Richtung Meer werden zum Erlebnis. Dieser Ibiza ist eine gelungene Mischung aus Sport und Spaß. Eben genauso wie die uns bekannte Insel …

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