Seat Leon Cupra R (2017): Test

Seat Leon Cupra R (2017): Test

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Seat Leon Cupra R (2017): Test, PS, Daten

— 12.09.2017

Der stärkste Seat aller Zeiten

Seat bringt sein stärkstes Serienauto auf den Markt! Mit 310 PS hat der Cupra R genauso viel Leistung wie ein Golf R. AUTO BILD hat sich das Topmodell genauer angeschaut!

Von der Rennstrecke auf die Straße, oder doch umgekehrt? Das Cupra steht bei Seat traditionell für "Cup Racing". Jetzt bringen die Spanier einen besonders schnellen Leon. Der Cupra R mit 310 PS hat das Cup nicht mehr nur im Namen, man sieht ihm die Verwandtschaft zum Tourenwagen Cup Racer jetzt auch an.

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Chrom ist out, Kupfer ist in

Dafür sorgen vor allem die auffälligen Verbreiterungen inklusive Entlüftung an den hinteren Radhäusern. Die hat der Rennwagen Leon Cup Racer nämlich auch – allerdings stärker ausgeprägt. Ansonsten bekommt das Straßenauto ein ganz eigenständiges Aerodynamik-Paket inklusive Echtcarbonteilen. Die Lufteinlässe an der Front fallen größer aus, die Nebelleuchten werden gestrichen. Carbon hat momentan jeder, deshalb setzen die Spanier auf Kupfer! Die Spiegelkappen, Embleme und mehr sind beim Cupra R Kupfer.

Alcantara im Interieur geht immer

Auch im Innenraum gibt es für das Sondermodell eine Extraportion Kupfer. Die Zierleisten um das Navi und in der Mittelkonsole plus die Nähte der Sitze sind Kupfer. Das eigentliche Highlight ist aber die Handschaltung. Der kleine Schaltknauf ist mit Alcantara ummantelt – sportliche Gangwechsel sollten im Cupra R kein Problem sein. Und wo man bei Seat schon mal dabei war, hat man auch dem Lenkrad Alcantara spendiert – ein Traum. In der Mittelkonsole wird das auf 799 Stück limitierte Sondermodell durchnummeriert ausgeliefert. Besonders sportlich sollen die Türtafeln und Sitzwangen in Carbonoptik wirken – mein Geschmack ist es nicht. Dafür bieten die vom normalen Cupra bekannten Sitze ausreichend Seitenhalt und viele Verstellmöglichkeiten. Der Tacho im Cupra R geht bis 300 km/h, die Ziffernblätter sind weiß. Das Interieur des Cupra R hat Seat durch Alcantara- und Kupfer-Akzente gezielt aufgewertet.

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Volle Leistung nur mit Handschaltung

Das Topmodell bekommt einen Carbon-Diffusor und einen neuen Sportauspuff.

Ansonsten spendiert Seat seinem neuen Topmodell – ganz nebenbei der stärkste Serien-Seat aller Zeiten – eine breitere Spur und neue Felgen mitsamt Michelin Pilot Sportcup 2-Bereifung. Der Zweiliter-Vierzylinder leistet im Cupra R 310 PS – allerdings nicht immer. Der Clou: Wer die Sechsgang-Handschaltung bestellt, bekommt die vollen 310 PS. Wer das DSG nimmt, hat 300 PS im Cupra R. Also ein klarer Grund für den Handschalter. Die Farbauswahl ist mit den drei Farben Grau, Schwarz und Mattgrau eher überschaubar. Der Seat Leon Cupra R soll noch 2017 ausgeliefert werden, einen Preis nennt Seat noch nicht. Der normale Seat Leon Cupra mit 300 PS und manuellem Sechsganggetriebe startet aktuell bei knapp 35.000 Euro für den Fünftürer. AUTO BILD geht davon aus, dass Seat für das Sondermodell mit Mehrleistung und eigenem Aero-Paket gut 40.000 Euro verlangen wird. Damit wäre der Leon Cupra R nicht nur bei der Leistung auf Augenhöhe mit dem Golf R.

Seat Leon Cupra R (2017): Test

Autor:

Jan Götze

Fazit

Seat promotet die Handschaltung und hat den Leon Cupra R gezielt verfeinert: die optischen Änderungen gefallen. Mein persönliches Highlight ist der Fakt, dass es die volle Leistung nur in Kombination mit einer manuellen Handschaltung gibt. Diesem Beispiel sollten mehr Hersteller folgen!

Stichworte:

Sondermodell

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