Seat Toledo Algado

Seat Toledo Algado Seat Toledo Algado

Seat Toledo Algado

— 04.11.2003

Spanische Sonne

Seit 1999 verkauft Seat den aktuellen Toledo in Deutschland. Mit Alufelgen und technischem Zubehör kommt nun das Sondermodell Algado auf den Markt.

Sieben Farben, drei Motoren

Der Wechsel vom Herbst zum Winter steht vor der Tür, und draußen wird es wieder dunkler und trüber. Schön, dass es in dieser tristen Zeit wenigstens für Autokäufer den einen oder anderen Lichtblick gibt. Zum Beispiel das Sondermodell Seat Toledo Algado. Es basiert auf der Ausstattungsvariante Stella und buhlt mit sieben verschiedenen, auf den Innenraum abgestimmten Karosseriefarben sowie drei verschiedenen Motorvarianten um die Käufer.

Der sportlich abgestimmte und ausgesprochen flotte Algado kostet zwar 610 Euro mehr als das vergleichbare Stella-Modell. Dafür gibt es aber auch einiges mehr. Alleine CD-Radio (sonst 410 Euro), Klimaautomatik (210 Euro), Elektrik-Paket mit elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln und rundum elektrischen Fensterhebern (335 Euro) sowie Traktionskontrolle mit elektronischer Antriebsschlupfregelung (130 Euro) summieren sich laut Preisliste normalerweise auf 1085 Euro extra.

Zusätzlich spendieren die Spanier 15-Zoll-Leichtmetallräder mit einer 205/55-R-15-Bereifung, Sportsitze, ein Lederlenkrad und einen Bordcomputer. Extras, die man ansonsten zum Teil nur im Paket ordern kann oder aber der höherwertigen Signo-Version (ab 18.690 Euro) vorbehalten sind. Auf jeden Fall ergibt sich beim Algado summa summarum ein Preisvorteil von 1500 Euro.

Verwandlung zur flotten Fahrmaschine

Allerdings: Außer Metalliclack und der Sonderfarbe Lavarot gibt es keine weiteren Zusatzausstattungen. Sonderwünsche wie Anhängerkupplung oder Glasschiebedach kann der Händler vor Ort erfüllen. Bei einer dritten Fond-Kopfstütze muss aber auch er leider passen. Auf jeden Fall bewegt sich der Algado genauso straff abgestimmt wie die anderen Toledo agil durch Kurven und gefällt durch sein direktes Handling. Nur die Cockpit-Materialien wirken etwas billig.

Der 1,6-Liter-Ottomotor mit 105 PS sorgt für ausreichende Fahrleistungen zum günstigen Einstiegspreis von 16.900 Euro. Mindestens 2000 weitere Euro müssen dagegen Dieselfreunde bezahlen. Dafür bekommen sie beim 1,9-Liter-TDI mit 110 PS auch mehr Durchzugskraft bei geringerem Verbrauch. Zumal der 1.6 16V auch noch nach Super Plus verlangt.

Als Topmotorisierung steht der 130 PS starke 1,9-Liter-TDI zur Wahl. Für Leistungshungrige ist er die beste Empfehlung: Mit Sechsganggetriebe und satten 310 Newtonmetern bei 1900 Umdrehungen verwandelt sich der Spanier in eine flotte Fahrmaschine. Für diese Kraftmaschine müssen Käufer aber auch 3000 Euro mehr als beim 1.6 16V berappen.

Fazit und Technische Daten

Trotzdem ein faires Angebot. Bisher gab es diesen TDI nur mit dem höherwertigen Signo-Paket für 21.690 Euro. Auf Alarmanlage und Regensensor kann man aber getrost verzichten. Zumal sie laut Preisliste zusammen 310 Euro und nicht 1790 Euro mehr kosten würden – und TCS und ESR im Gegensatz zum Algado extra. Sparfüchse sollten also nicht nur den Benziner ins Kalkül ziehen. Auch beim 130-PS-TDI lacht die Sonne nicht nur im Herzen, sondern auch im Portemonnaie.

Fazit Reichliche Ausstattung und genügend Leistung gibt es beim 130-PS-Dieselmotor zu einem fairen Preis.Wer es günstiger haben will und auf Motorleistung verzichten kann, der greift besser zum 1,6-Liter-Benziner. Sportliches Fahrverhalten gibt es auch hier.

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Testwerte sind harte Fakten. Ob ein Auto letztlich ankommt, wissen aber nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig. Vergeben Sie eigene Noten für den Toledo Algado. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

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