Secma F16

KTM X-Bow KTM X-Bow

Secma F16

— 12.05.2009

Bruder Leichtfuß

Darf es ein bisschen weniger sein? Dann kommt hier das richtige Auto: Die französische Mini-Schmiede Secma baut einen Rodster, der auf puren Fahrspaß setzt. Jetzt kommt er auch nach Deutschland.

Definition F-16 laut Online-Lexikon: Mehrzweckkampfjet der amerikanischen Firma General Dynamics, das wegen seiner relativ einfachen Konstruktion als kostengünstiges Arbeitstier für die US-Streitkräfte entwickelt wurde. Es gibt aber auch einen F16 auf Rädern. Er kommt vom französischen Kleinserienhersteller Secma, setzt auf Leichtbau und wird jetzt auch nach Deutschland importiert. Die Auto Dupont GmbH in St. Wendel holt den Franzosen-Buggy zu uns, und das zum Schnäppchentarif von 17.990 Euro. Zum Vergleich: Das Ösi-Geschoss KTM X-Bow belastet die Spaßkasse mit fast 55.000 Euro, ist dafür aber auch mehr als doppelt so stark motorisiert (240 PS).

Spurt wie ein Sportwagen

Der Renault-Motor sitzt hinten, durch offene Bauweise gut im Blick.

Pusrismus ist angesagt im Secma F16. Der Zweisitzer kommt auf lediglich 560 Kilo Gewicht, was in Verbindung mit dem 1,6-Liter-Motor und 105 PS ein Leistungsgewicht von 5,3 kg/PS bringt. Das Aggregat mit 148 Newtonmeter Drehmoment wird ebenso wie die Bremsen und das Fünfgang-Getriebe von Renault beigesteuert. Viel Blech rund um den Stahl-Gitterrohrrahmen gibt es nicht, viel mehr setzt Secma auf Polyethylen-Formteile, auch die zwei leichten Sitzschalen mit schwarzem Lederbezug belasten die Gewichtsbilanz nicht maßgeblich. Entsprechend fallen die Fahrleistungen aus: 5,9 Sekunden vergehen bis Tempo 100, bei 180 km/h ist Schluss. Der Tank fasst gerade mal 24 Liter, bei einem Verbrauch von 6,5 Liter Super im Mittel soll das für knapp 400 Kilometer reichen.

Innen geht der Minimalismus weiter. Es gibt wirklich nur das Nötigste.

Parkplatzprobleme sind dem Secma F16 fremd: Er ist gerade mal 2,75 Meter breit, 1,76 Meter breit und 1,10 Meter hoch. Der Radstand misst zwei Meter. Vorn schützen mitlenkende Mini-Kotflügel vor Spritzwasser, hinten wird der Motor von großen Öffnungen vor den Hinterrädern beatmet. Dazu kommt der Franzose wegen der geschwungen Form der Front mit einem breiten Grinsen, die seitlich offene Karosserie lässt den Blick frei auf die Einzelradaufhängungen. Vorne rollt der F16 auf 15-Zöllern mit 195/50er Pneus, hinten sind 225/445er Reifen im 16 Zoll-Format montiert. Einziger Schutz für die Insassen sind zwei Überrollbügel. Auf Wunsch gibt es Flügeltüren oder ein festes Verdeck, das treibt den Preis nach oben. Den großen Auftritt vorm Café garantiert bereits die Basis.

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