Segway-Roller

Segway-Roller

— 15.02.2006

Straßenfreigabe naht

Nach einem dreimonatigen Test steht dem Segway-Roller wohl nichts mehr im Wege – wenn er Klingel, Beleuchtung und Versicherung hat.

Der Segway kommt ins Rollen. Drei Monate lang ließen Fachleute der Technischen Universität Kaiserslautern Polizisten in Saarbrücken probefahren. Jetzt haben die Wissenschaftler das Ergebnis: Der Elektroroller ist straßentauglich und soll als elektronische Mobilitätshilfe in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eingetragen werden. Der 20 km/h schnelle Stehroller dürfte dann auf Radwegen gefahren werden – im Schrittempo auch auf Bürgersteigen und in Fußgängerzonen. Ein Führerschein ist der wissenschaftlichen Empfehlung zufolge nicht erforderlich, dafür aber ein Mindestalter von 15 Jahren, eine Klingel, Beleuchtung und das kleine Mofa-Versicherungskennzeichen.

In Österreich, Tschechien, Portugal und anderen Ländern Europas ist der rund 6300 Euro teure Roller bereits erlaubt. In Deutschland soll jetzt der Verkehrsausschuß des Bundestages die erforderlichen Gesetzesänderungen ins Rollen bringen. "Wir rechnen damit, daß der Segway in etwa einem Jahr auf öffentlichen Wegen fahren wird", sagt Reinhold Eder von Segway Deutschland. Das Fazit der Polizei nach dem Test: Vor allem Taschendiebe hatten keine Chance gegen den wendigen Streitwagen.

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