Die Highlights der SEMA 2007

Hyundai Elantra Touring Hyundai Elantra Touring

SEMA 2007 in Las Vegas

— 29.10.2007

Schrill, bunt, mächtig cool

Was dickes aus dem Hause Buick: Der Enclave Urban CEO Editon soll den Bossen den Kopf verdrehen. Was die anderen Aussteller in Las Vegas zu bieten haben, verrät unsere Bildergalerie.

30. Oktober 2007 – dieses Datum ist den amerikanischen Tuningfans (und Tunern) dieses Jahr heilig. Start der SEMA, Halli-Galli in Las Vegas, blechernes Burning-Man-Festival in der Spielermetropole. Wer mischt mit, welche Hersteller und Tuner überraschen mit welchen Neuheiten, wie präsentieren sich die Newcomer der Szene, und wer von den alten Hasen ist nicht mehr mit von der Partie? Die stärksten Asse werden selbstverständlich erst während der offiziellen Messetage ausgespielt. Um sich aber 2008 ein Stückchen vom Kuchen abschneiden zu können, ist ein Auftritt auf der weltgrößten Tuning-Zubehör-Messe – der Specialty Equipment Market Association, kurz SEMA – für alle Hersteller und Tuner mit US-Ambitionen ein absolutes Muss. In Sachen High-Tech, Exklusivität und vor allem Coolness wird erwartungsgemäß aus dem Vollen geschöpft: edelste Materialien, monströse Felgen, überdimensionierte LCD-Monitore und Leistungswerte, die mit Augenmaß und der hiesigen Öko-Welle so viel gemeinsam haben wie 57er Big-Blocks und die Euro-Norm 4.

Westküsten-Tuner K-Daddyz motzt den Elantra Kombi nach bester Pimp-my-Ride-Manier auf.

Hyundai rückt als einer der ersten mit Informationen zum Messeauftritt raus: Die Koreaner zeigen sich mit ihrem Elantra Touring "Beach Cruiser"-Concept und schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen die Vorstellung des kompakten Korea-Kombi (bei uns i30 SW) auf dem amerikanischen Markt, zum anderen die Erschließung junger Käuferschichten. Bei der Umsetzung des Conceptcars half der in den USA bekannte Customizer K-Daddys: Zweifarblackierung, 20-Zoll-Räder, State-of-the-Art-Audio- und Videotainment. Und? Nichts und! Das war's. Das sind die drei wichtigsten Zutaten im Land der unbegrenzten automobilen Möglichkeiten. Getoppt wird dieser Cocktail lediglich von Motorleistungen in uns bekannten Dimensionen. Was von der amerikanischen Big-Block-Armada zum Besten gegeben wird, ist für europäische Verhältnisse nicht selten ein alter Hut. Da bieten Porsche, Audi, Mercedes, BMW, TechArt, Abt, Brabus und Alpina sowie zahlreiche andere Veredeler wesentlich mehr Power und Performance.

Eines fehlt den europäischen/deutschen Autobauern allerdings. Und das gibt es leider nicht als Zubehör und gegen Aufpreis: die Coolness, der Gangsta-Faktor und das ohrenbetäubende Röhren eines Sechsliter-Hemi-V8. Apropos deutsche Autobauer und Veredeler: Für die war die SEMA noch nie eine Alternative zu hiesigen Veranstaltungen. Vereinzelt wagen sich zwar Größen wie VW, Eibach, Carlsson, H&R oder Heico ins schrille Las Vegas, die Nachzügler bleiben aber überschaubar. Beobachten wir also gespannt die nächste Tage. Unsere Bildergalerie wird während der SEMA ständig aktualisiert!

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