Ford F-150 SVT Raptor

Ford F-150 SVT Raptor Ford F-150 SVT Raptor

SEMA-Premiere Ford F-150 SVT Raptor

— 04.11.2008

Die Wüste bebt

Der Ford F-150 SVT Raptor ist der neue Dorn im Auge aller Effizienz-Beauftragten – und das ultimative V8-Allrad-Monster, auf das viele Profi-Offroader lange warten mussten.

Raptor haben die Ford-Entwickler das Top-Modell der F-150-Baureihe getauft. Raubvogel. Ein Name, der genauso wenig in die von blauen, grünen und weißen Spritspar-Autos geprägte automobile Welt passen will, wie das Fahrzeug selbst. Ein gewaltiger Pick-up, 17 Zentimeter breiter als das Serienmodell, ausgerüstet mit riesigen 17-Zoll-All-Terrain-Rädern und einem dicken V8 hinterm mächtigen Kühlergrill. Eine Ohrfeige für die vielen Ford-Autohändler in Amerika, die verzweifelt versuchen, die riesigen Spritfresser vom Hof zu bekommen, die kein Mensch mehr haben will. Und doch wird Ford keine Probleme haben, Kunden für den Raptor zu finden. Denn der Raubvogel ist kein Pick-up für Baseball-Mamis, sondern Arbeits- und Sportgerät für Offroad-Profis. Eine kleine, aber feine Zielgruppe, die genau weiß, was sie will. Und die sich traditionell nicht um Spritpreise schert.

Selbst größte Sprünge können dem Raptor nichts anhaben

Wie sich das für ein Top-Modell gehört, ist der F-150 Raptor überaus hübsch eingerichtet.

Seinen ersten großen Auftritt hat der F-150 SVT Raptor auf der SEMA 2008 in Las Vegas. Wenige Tage später tritt der Rennsport-Ableger bereits beim legendären Baja-1000-Wüstenrennen an. Vorbereitet und aufgebaut von derselben wilden Truppe, die auch den Serien-Raptor entwickelt hat: Fords Special Vehicle Team (SVT), der Abteilung für Spezialfahrzeuge. Theoretisch könnte auch jeder Raptor von der Stange bei der Baja 1000 an den Start gehen. Bei der Mutation vom braven Arbeits-Pick-up zum Wüsten-Tier wurden praktisch alle Teile des Fahrwerks massiv verstärkt oder durch Spezial-Teile ersetzt. Spezielle Fox-Dämpfer und ein massiver Unterfahrschutz sorgen dafür, dass der Raubvogel selbst extremste Sprünge unbeschadet übersteht. Die breitere Spur bringt Stabilität auf fiesen Rüttelpisten. In den Handel kommen soll das Top-Modell der F-150-Familie Anfang 2009 mit einem 324 PS starken V8 unter der Haube, der 528 Newtonmeter Drehmoment aus 5,4 Litern Hubraum mobilisiert. Er muss später einem 6,2 Liter großen V8 weichen. Die Wüste muss schließlich beben.

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