Serie Fahr&Spar: Biodiesel

Serie Fahr&Spar: Biodiesel

Serie Fahr&Spar: Biodiesel

— 07.11.2005

Bio für den Diesel

Keine Angst vor Biodiesel. Wenn Sie folgende Tips beachten, können Sie mit dem Biokraftstoff aus deutschen Landen bares Geld sparen.

Sauber und günstig – aber aggressiv

Das Leben von Dieselfahrern könnte so preiswert sein: Salatöl in den Tank und sparen. Nachteil: Ein teurer Motorumbau wird fällig. Einfacher ist die Sache mit Biodiesel. Dieser Ökosaft wurde bereits für den Motor vorbereitet. Im Ursprung ist Biodiesel nämlich auch Salatöl – genauer Pflanzenöl. Bevor es in den Tank kommt, muß es aber eine Verträglichkeits-Kur über sich ergehen lassen. Chemiker nennen das "umestern": Pflanzenöl wird Biodiesel ...

... und bringt bessere Voraussetzungen für die Verbrennung im Motor mit. Vor allem die Viskosität, also die Zähigkeit dieser Flüssigkeit, ist geeigneter. Vorteile bei der Abgasseite: Biodiesel ist annähernd CO2-neutral und schwefelfrei (bei der Verbrennung wird soviel CO2 frei, wie die Pflanze beim Wachstum umgewandelt hat).

Es gibt auch Haken. Viele Fahrzeuge erhalten keine Hersteller-Freigabe für Biodiesel. Ein Grund: Er kann Kraftstoffsysteme angreifen. Außerdem gibt es Abstimmungsprobleme mit Partikelfilter und Euro 4-Grenzwerten.

Dies sollten Sie beim Biodisel beachten

Wer mit Biodiesel sparen möchte, sollte folgende Punkte beachten: • Nur tanken, wenn das Auto eine Hersteller-Freigabe hat. Sonst verliert man seine Gewährleistung/Garantie. • Nur Biodiesel aus Raps, also RME tanken. • Auf jeden Fall sollten an der Zapfsäule der Hinweis "Entspricht DIN EN 14214" und das Zeichen der Arbeitsgemeinschaft Biodiesel e. V. kleben.

• Biodiesel löst Ablagerungen im Tank, den Kraftstoffilter nach den ersten drei Tankfüllungen wechseln. • Wartungsintervalle für Motor Öl- und Kraftstoffilterwechsel können sich ändern. • Vorsicht bei Standheizungen, sie dürfen meist nicht mit Biodiesel betrieben werden. • Das Naturprodukt hat nicht die gleiche Lagerstabilität wie Diesel, lange Standzeiten vermeiden.

Übrigens: Auch wer konventionell tankt, fährt oft mit Biodiesel. Die Mineralölkonzerne dürfen bis zu fünf Prozent beimischen. Laut der Autobauer bereitet diese geringe Menge weder Motoren noch Einspritzpumpen Probleme.

Den kompletten Artikel im Original-Layout und mit einer Übersicht über Biodiesel-Freigaben der wichtigsten Hersteller und die Einsparmöglichkeiten mit dem Alternativ-Kraftstoff können Sie für 1,00 Euro herunterladen. Einfach hier klicken, und Sie gelangen direkt ins Heftarchiv.

Autor: Bernd Volkens

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