Serienstart Subaru Stella EV

— 08.06.2009

Mini unter Strom

Subaru Stella EV
Die Japaner legen sich mächtig ins Zeug in Sachen Elektro-Auto: Subaru wirft mit dem Mini-Van Stella EV den nächsten Stromer auf den Markt. Allerdings kommt der Kleine in überschaubaren Stückzahlen.
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Von Stephan Bähnisch Die Zeit der langen Ankündigungen scheint vorbei: Auf den Tag genau mit Mitsubishi und dem i-MiEV führt auch Subaru ein Serien-Elektroauto in Japan ein. Basis ist der Minivan Stella, dem die Japaner ein hochmodernes Batteriepaket mit Lithium-Ionen-Akkus in den Unterboden gepflanzt haben. Das versorgt einen 63 PS starken Elektromotor, der eine Reichweite von 90 Kilometern und maximal 100 km/h Höchstgeschwindigkeit ermöglichen soll. Der Öko-Mini ist nur 3,40 Meter lang und 1010 Kilo schwer. Das maximale Drehmoment von 170 Newtonmetern liegt wie bei Elektroantrieben üblich vom Start weg an.
35.000 Euro sind anvisiert
An Schnell-Ladestationen soll sich der Mini-Stromer in 15 Minuten bis 80 Prozent aufladen lassen.
An Schnell-Ladestationen soll sich der Mini-Stromer in 15 Minuten bis 80 Prozent aufladen lassen.
Der Stella EV setzt auf Plug-in-Technik: Binnen fünf Stunden lassen sich die Akkus an einer 200-Volt-Steckdose aufladen, mit einem Schnell-Ladegerät sind laut Subaru 80 Prozent Ladekapazität in 15 Minuten erreicht. Außerdem speichert das Batteriesystem über ein Regenerationssystem die Bremsenergie und steigert so die Energieeffizienz zusätzlich. Trotzdem wird es noch einige Zeit dauern, bis der Stella EV das japanische Straßenbild prägt: Bis Ende März 2010 will Subaru lediglich 170 Exemplare ausliefern, zu Preisen von umgerechnet 35.000 Euro. Die größte Konkurrenz kommt aus dem eigenen Land: Der Mitsubishi i-MiEV hat mit 180 Kilometern eine größere Reichweite und soll mit umgerechnet 34.000 Euro billiger sein.


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