Nissan GT-R

Serviceaktion Nissan GT-R

— 17.02.2010

GT-R-Motor kann streiken

Weil der Motor Probleme macht, ruft Nissan den Supersportler GT-R zu einer Serviceaktion in die Werkststatt. Im Aggregat können sich Teile lösen und zu Leistungsverlust führen.

Bleifrei ist nicht immer gut: Weil Nissan im Supersportler GT-R bleifreie Kurbelwellenlagerschalen verbaut hat, können sich unter Vollast Teile lösen und in den Motorkreislauf gelangen. Die Folge: Der Motor verliert Leistung oder kann im Extremfall sogar den Geist aufgeben. In Deutschland sind 84 Exemplare betroffen, europaweit handelt es sich um 309 linksgelenkte Fahrzeuge, die vor dem 25. Februar 2009 produziert wurden. Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl betonte auf Anfrage von autobild.de, dass es sich bei der Aktion um eine Serviceleistung handele, um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Bereits seit September 2009 arbeite Nissan an der Beseitigung des Mangels, die Serviceaktion sei bereits nahezu abgeschlossen.

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Nissan betreibt einen hohen Aufwand, um den Fehler zu beseitigen: Der GT-R wird bei seinem Besitzer abgeholt und im Regelfall ins Nissan Performance Center nach Amsterdam gebracht. Ist der Weg dorthin zu weit, kommt ein anderes Performance Center zum Zug. Dort wird der Motor ausgetauscht. Das dauert in der Regel zwischen vier und zehn Tagen, für diesen Zeitraum stellt Nissan ein Ersatzfahrzeug.

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