Shelby Mustang GT500 Replika: Sitzprobe

Shelby Mustang GT500 Replika: Sitzprobe

— 08.04.2016

Eleanor 2.0

Der Shelby Mustang GT500 ist eins der bekanntesten Filmautos. Jetzt ist Eleanor im Jahr 2016 angekommen – und AUTO BILD saß drin.

Sie ist eines der bekanntesten Autos der Filmgeschichte: Eleanor. Der Shelby-GT500-Umbau aus dem Film "Nur noch 60 Sekunden" wurde von den Autoprofis von Westside Cars wiederbelebt. Sie haben einen 67er Ford Mustang zum modernen Eleanor-Cabrio umgebaut.
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Für die Optik sorgt ein Bodykit

Eleanor ist auferstanden. Auf Basis eines 67er Mustang mit zeitgemäßer Technik.

Alle Merkmale des Filmautos finden sich wieder: Der Lack in Anthrazit-Metallic mit mattschwarzen Rallyestreifen, Sidepipes und die eindrucksvolle Wölbung auf der Haube, die anzeigt, wo der Motorblock sitzt. Für die richtige Optik sorgt ein Bodykit, das die komplette Karosserieform des 67er Mustangs verändert. Innen: Chrom, Edelstahl und schwarzes Leder. Anders als beim Filmvorbild Eleanor aus "Nur noch 60 Sekunden" gönnt Westside Cars dem Fahrer moderne Rallyesitze. Die Rückenlehne neigt sich leicht nach hinten, die Sitzwangen geben guten Halt, so kann man einige Kilometer abreißen.

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Eleanor mit Straßenzulassung

Edelstahl und schwarzes Leder dominieren den Innenraum des Shelby-Umbaus.

Die Materialien wirken edel. Die Instrumente stammen vom Ursprungs-Mustang. Für einen Kunden hat Westside Cars ihn gekauft und umgebaut. Jetzt sind alle Anzeigen aufbereitet und in Edelstahl eingefasst – natürlich mit km/h-Anzeige, Eleanor hat nämlich eine Straßenzulassung. Obwohl alles wie aus einem Guss aussieht, sind für den Shelby-Umbau Elemente dazugekommen. Der kleine Drehzahlmesser zwischen Tacho und Öldruckanzeige oder der Drehknopf unter dem Zündschluss (zum Einstellen der Servolenkung) zum Beispiel.

Umbau auf Handschaltung

Das Retro-Radio ist digital und hat eine USB- sowie eine Smartphone-Schnittstelle.

Alles ist groß – typisch für Eleanor und andere Amis. Besonders das Holzlenkrad, ein richtiger Handschmeichler. Ursprünglich hatte der 67er Mustang ein Automatikgetriebe, jetzt wächst ein gebogener Schaltknüppel mit riesigem Knauf für das 5-Gang-Getriebe aus dem Boden. Mittig sind die Lüftungsdüsen und zwei Knöpfe für die von Westside Cars umgerüstete Klimaanlage. Das Mustang-Radio darüber sieht aus wie von 1967, kann aber mehr: Digitalanzeige, USB und Smartphone-Schnittstelle erinnern daran, dass diese Eleanor keine alte Dame ist.

V8 mit 500 PS

Fast ebenso beeindruckend wie der Cockpit-Umbau ist der Ausblick. Unter der großen Wölbung in der Motorhaube steckt der 6,6-Liter-V8 mit 500 PS. 240km/h schafft der Mustang. Um diese Kraft sicher und komfortabel auf die Straße zu bringen, hat Eleanor ein höhenverstellbares Sportfahrwerk statt Blattfedern, umgerüstete Achsen und Willwood-Bremsen. Insgesamt hat der Umbau vom 67er Mustang zum Shelby Mustang GT500 drei Jahre gedauert. Zum Basisauto kommen je nach Aufwand 80.000 bis 180.000 Euro.

Shelby Mustang GT500 Replika: Sitzprobe

Autor:

Katharina Berndt

Fazit

Westside Cars hat Eleanor ins Jahr 2016 geholt: Man fühlt sich wie Nicolas Cage in "Nur noch 60 Sekunden" und hat trotzdem eine zeitgemäße Ausstattung mit vernünftigem Radio und Klimaanlage. Der Preis ist dementsprechend exklusiv.

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