Shell Eco-Marathon 2009

Shell Eco-Marathon 2008 Shell Eco-Marathon 2008

Shell Eco-Marathon 2009

— 05.05.2009

Erstmals in Brandenburg

Go East: Der Shell Eco-Marathon wird erstmals in Brandenburg stattfinden. Von Donnerstag bis Samstag (7. bis 9. Mai 2009) starten mehr als 200 Spar-Renner mit Benzin-, Wasserstoff- und Solarantrieb auf dem Lausitzring.

Endlich liegt die Mitte Europas wieder da, wo sie hingehört: Der Shell Eco-Marathon wird 2009 erstmals auf dem EuroSpeedway Lausitz an der A13 zwischen Berlin und Dresden stattfinden. Bisher war jedes Frühjahr Südfrankreich der Treffpunkt von studentischen Tüftlern, die mit selbst konstruierten Spar-Mobilen um die Krone im Spritknausern wetteiferten. Doch um die Veranstaltung für osteuropäische Hochschulen attraktiver zu machen, hat Shell das Event nun nach Brandenburg verlagert. Besucher sind herzlich willkommen – an allen drei Tagen ist das Event von 9 bis 21 Uhr öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei. Viele deutsche Teams werden es zu schätzen wissen, wenn sie von Fans angefeuert werden: Seit Jahren ist der Brennstoffzellen-Renner "Schluckspecht" der FH Offenburg einer der Favoriten, 2008 erreichte er den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Das Solarmobil "Ruppin-Jet" des Oberstufenzentrums Ostpriegnitz belegte 2008 den dritten Platz bei den Sonnenstromfahrzeugen. Das Team "Ecomotion" der Hochschule Merseburg heimste im vergangenen Jahr sogar den Designpreis für ihr futuristisch gestaltetes Spar-Auto ein – auch auf dem Lausitzring sind sie wieder dabei.

Wie weit kommt man mit einem Liter Sprit?

Angriff der Aliens? Dieses spitze Gefährt stammt vom Efficient Car Operation-Team aus Hamburg.

Die Bedingungen für die Teilnehmer bleiben dieselben wie seit Jahrzehnten: Fest steht allein die Spritmenge von genau einem Liter – wer damit die weiteste Strecke zurücklegt, ist Sieger. Der bisherige Rekord liegt bei 3838 Kilometer, die 2005 ein schweizerisches Team von der ETH Zürich erkämpfte. Natürlich wurde diese Strecke nicht in Realität zurückgelegt: Insgesamt legen die Selbstbau-Fahrzeuge eine Strecke von etwa 25 Kilometern zurück, anschließend wird der Verbrauch hochgerechnet. Bei den Messfahrten erreichen die abenteuerlich anmutenden Sparmobile "atemberaubende" Tempi von 25 und mehr km/h. Es gibt zwei "Formeln": In der Kategorie "Prototypen" darf wirklich alles mitfahren, von der Seifenkiste bis zur Raumfähre. In der Kategorie "Urban Concept" sind nur vierrädrige, alltagstaugliche Fahrzeuge zugelassen. Erwartungsgemäß hat die überwiegende Mehrheit (72 Prozent) der bisher 202 Teilnehmer-Teams aus 29 Ländern ihre Bastel-Mobile als Prototypen angemeldet. Ihnen winken Preisgelder in Gesamthöhe von insgesamt 25.000 Euro.

autobild.de ist am Samstag auf dem Lausitzring live dabei!

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