Shell Eco-Marathon 2014 in Rotterdam

Shell Eco-Marathon 2014 in Rotterdam

— 13.05.2014

Extreme Spritsparer

Die Spritspar-Rallye "Shell Eco-Marathon" findet vom 15. bis 18. Mai in Rotterdam statt. Über 200 Teams aus Europa und Afrika treten gegeneinander an.

Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von knapp über 25 km/h kommt es nicht zu halsbrecherischen Aktionen – überholt wird auf dem Rundkurs trotzdem.

Dreitausend Kilometer mit einem Liter Benzin! Das ist die magische Grenze, die es zu knacken gilt. Im freundlichen Wettkampf ermitteln die internationalen Mannschaften beim Shell Eco-Marathon, welches Auto rein rechnerisch mit einem Liter Benzin (oder einer vergleichbaren Energiemenge) am weitesten fahren kann. Zwei Fahrzeugklassen gibt es, die zusätzlich nach Kraftstoffart unterschieden werden: In der Prototyp-Klasse fahren experimentelle Fahrzeuge, die mit extrem geringem Luftwiderstand den Kraftstoffverbrauch reduzieren. Die Fahrer und Fahrerinnen liegen hier in recht unbequemen Positionen nur knapp über dem Asphalt, Alltagstauglichkeit ist ein Fremdwort. Deswegen gibt es noch die Klasse "UrbanConcept". Diese Fahrzeuge haben eine normale Sitzposition und sind deutlich schwerer. Manche haben zwei Sitzplätze oder sogar eine Straßenzulassung.

Shell Eco-marathon 2013

Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013 Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013 Teilnehmer am Shell Eco-marathon 2013
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Der Wettbewerb startet zum dritten Mal in Rotterdam

Gefeiert wird auch – hier das dänische Team "DTU Roadrunners" bei der Siegerehrung 2013. Ihr UrbanConcept-Auto wurde in der Alternativ-Benzinklasse Erster.

Zum Wettbewerb zugelassene Kraftstoff- bzw. Antriebsarten sind: Benzin, Diesel, Batterie/Elektro/Solar, Wasserstoff, Ethanol und Gas-To-Liquid (Gasverflüssigung). Die über 200 Teams müssen mindestens zehn Runden auf dem 1626 Meter langen Rundkurs um das Ahoy-Veranstaltungszentrum in Rotterdam absolvieren. Anhand der verbrauchten Spritmenge wird die theoretische Reichweite mit einem Liter Kraftstoff errechnet. Der beste von maximal vier Versuchen wird gewertet. Eine neue Herausforderung gibt es ebenfalls: 2014 wurde erstmals die Fahrtrichtung auf dem Kurs geändert. Nun müssen die Spritspar-Seifenkisten statt gegen den Uhrzeigersinn, wie in den zwei Jahren zuvor, andersherum fahren.

Neben Frankreich mit 57 Teams stellen die Türkei und Deutschland mit jeweils 20 Teams die meisten Starter im Feld. Exoten sind die Mannschaften aus Nigeria (zwei Teams), Tunesien, Marokko, Finnland, Luxemburg, der Slowakei und Ukraine (je ein Team). Diese sind jedoch keineswegs zu unterschätzen: Die Finnen aus Tampere sind das einzige Team, das sich in jedem Wettbewerb seit 1985 unter den Top Ten platzieren konnte. Effizienz-Sieger 2013 waren die Franzosen von der Universität La Joliverie in Nantes mit 2980,3 gefahrenen Kilometern pro Liter Benzin.
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Autor: Jonathan Blum

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