Shell legt vor, Esso zieht nach

Shell legt vor, Esso zieht nach

— 09.01.2003

Benzinpreise steigen schon wieder

Die Benzinpreise sind erneut bundesweit gestiegen – trotz sinkender Rohölpreise.

Nach dem Shell-Konzern erhöhte auch Esso, letzte Woche noch ausgebremster Vorreiter, die Preise an den Zapfsäulen um etwa zwei Cent, wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte. Shell hatte die Benzinpreise am Dienstag (7.1.) um zwei Cent auf rund 1,09 Euro pro Liter Normal, 1,11 Euro bei Super und 1,15 Euro bei Super plus erhöht. Diesel stieg um drei Cent auf 92 Cent. Am Mittwoch wurden für ein Barrel der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar in London mit 28,55 Dollar 78 US-Cent weniger bezahlt als am Vortag.

Grund für die Entspannung auf den Rohölmärkten ist die Erwartung, dass die Ölminister der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Sonntag (12.1.) bei einer Sondersitzung in Wien eine Erhöhung ihrer Ölexporte um eine Million bis 1,5 Million Barrel pro Tag (bpd) beschließen werden.

Die Opec will die Ölpreise wieder in die angestrebte Spanne zwischen 22 und 28 Dollar je Barrel bringen, nachdem diese in den vergangenen zwei Monaten um 25 Prozent auf deutlich über 30 Dollar in die Höhe geschnellt waren.

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