Shell-Tankstelle

Shell streicht Normalbenzin

— 18.09.2008

Drei Sorten Super

Shell streicht das Normalbenzin aus dem Sortiment. Die Kunden würden den Kraftstoff kaum noch kaufen, heißt es aus der Konzernzentrale. Dafür gibt es künftig drei Sorten Superbenzin.

Shell nimmt als erster großer Mineralölkonzern das Normalbenzin komplett vom Markt. Künftig wird an den Tankstellen kein Kraftstoff mehr mit 91 Oktan verkauft, erklärte der Konzern und begründete den Schritt mit der geringen Nachfrage der Kunden. Der Anteil an Normalbenzin hat laut Shell zuletzt fünf Prozent betragen. Dafür haben die Kunden beim Super künftig die Qual der Wahl: Shell erhöht das Angebot auf drei Sorten Superbenzin. Statt des Normalbenzins werde Shell künftig eine zusätzliche verbesserte Sorte Superbenzin mit 95 Oktan unter dem Namen "Shell V-Power" anbieten, teilte die Konzernzentrale in Hamburg mit. Es soll fünf Cent je Liter teurer sein als das Standardsuper, das ebenfalls 95 Oktan hat. Darüber rangiert die Sorte "Shell V-Power Racing" mit 100 Oktan, die pro Liter 13 bis 15 Cent zusätzlich kosten wird.

Drei statt zwei: Obacht beim Griff zur Super-Zapfpistole

Seit vergangenem Jahr kostet Normalbenzin an den Tankstellen genauso viel wie Super-Kraftstoff, weil sich der Einkaufspreis am Rotterdamer Ölmarkt angeglichen hatte. Vorher konnten Kunden zwei Cent pro Liter sparen, wenn sie Normalbenzin tankten. Trotzdem betrug der Marktanteil von Normalbenzin noch etwa zehn Prozent. Aral und ExxonMobil wollen weiter Normalbenzin anbieten, solange es eine entsprechende Nachfrage gibt.

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