Shell-Tankwarte gibt es inzwischen an mehr als 1000 Stationen.

Shells Tankwart-Konzept erfolgreich

— 25.03.2009

Service lohnt sich doch!

Shell füllt alle ab: Das Tankwart-Konzept erfreut sich steigender Beliebtheit, meldet Shell. Inzwischen zücken die Service-Kräfte an mehr als 1000 Stationen in Deutschland bereitwillig den Rüssel. Und im Ausland gibt es sie auch schon.

Eine Oase in der deutschen Service-Wüste: Das Tankwart-Konzept hat sich erfolgreich etabliert, meldet Shell. Seit 2006 gibt es wieder Tankwarte an den Shell-Tankstellen in Deutschland, und das Angebot wird kontinuierlich ausgeweitet. Inzwischen sind die hilfsbereiten Service-Kräfte an mehr als 1000 Stationen anzutreffen, das sind fast die Hälfte von derzeit 2270 Stationen in Deutschland. Und sie füllen nicht nur Benzin oder Diesel ein, sondern prüfen auch den Ölstand, wechseln abgenutzte Scheibenwischerblätter oder kontrollieren den Reifendruck. "Inzwischen hat sich das Engagement ausgezahlt", sagt Shell-Sprecherin Cornelia Wolber. Rund 900.000 Kunden pro Monat nutzen das Angebot, sich von den Männern in roter Jacke helfen zu lassen. Um keinen Wunsch offen zu lassen, lässt Shell seine Tankwarte nun zusätzliche Schulungen absolvieren.

Umsatz bis zu 30 Prozent erhöht

Shell hatte die Service-Offensive gestartet, um sich von der Konkurrenz abzuheben; denn über den Preis können die Mineralölgiganten kaum noch ins Gespräch kommen. Also sollen das menschliche Kapital zusätzlichen Profit bringen. Und zwar ganz zwanglos wie der Metzger, der freundlich fragt: "Darf's etwas mehr sein?" Bei Shell wird dann zum Beispiel angeboten, etwas Motoröl – natürlich die gute Hausmarke – nachzufüllen. Das zieht: "An manchen Stationen hat sich der Umsatz im Shopbereich um bis zu 30 Prozent erhöht", bestätigt die Pressesprecherin. Inzwischen fragen Kunden gezielt nach Stationen, an denen der Service angeboten wird.

Neue Piktogramme an Zapfsäulen und auf den Masten mit den Preisschildern weisen ihnen zusätzlich den Weg. Und die Autofahrer zahlen sogar gern dafür: 85 Prozent der Kunden, so die Benzinfirma, zahlen den zusätzlichen Euro, den Shell als freiwilligen Beitrag zur Service-Nutzung vorsieht. Es wird ihn also weiterhin geben, den freundlichen Tankwart bei Shell. Und inzwischen auch im Ausland: Der Mineralölkonzern hat das Konzept bereits nach Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz sowie in Osteuropa exportiert.

Autor: Roland Wildberg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.